Flying Revolver

Oya

Reeperbahn Festival

American Posterinstitute

Pitchfork Musicfestival


















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Die Tage sind gezählt...

bis die Douze Werkstatt ihre Pforten zum letzten Mal öffnet, um sie dann für immer zu schließen. Manchmal muss man sich von Altem trennen um Neuem Platz zu machen: in meinem Fall einer neuen Werkstatt! Anfang 2010 zieht das Douze Studio in eine größere Werkstatt um! Es wird dort regelmässig kleine Postershows und Ausstellungen in einem Showroom geben. Genauere Informationen gibt’s dann regelmäßig per eMail und hier aufm Schirm. Apropos Neuem Platz machen:  lange Winterabende eignen sich gut dazu, den gewohnten Anblick der heimischen Wände wieder einmal zu verändern. Und hier findet Ihr das geeignete Material dazu!

Die Poster, die in den letzten Tagen den Trockenstapler verlassen haben, gehören wohl zu den letzten aus der alten, dunklen Manufaktur. Sie sind ausserdem eine Reise durch die Geschichte des Rock - auch aus diesem Grund quasi vom ersten Tage an antik: Mindestens Mittelalter sind The Sonics die für ein Konzert nach Deutschland kamen. Eine klasse Band – bei der wir bis heute leider vergeblich auf einen Durchbruch warten: „Das Problem der Band war niemals ihre Musik – sondern ihr Timing. Damals, in den Sechzigern, waren die Sonics ihrer Zeit um mindestens zehn Jahre voraus. Heute, im 21. Jahrhundert, ist es für sie gut dreißig Jahre zu spät.“ (Bodo Mrozek) Das Poster zur einzigen Show in Deutschland ist mit Kupferspan gedruckt und bietet außerdem einen überraschenden Anblick, wenn im Zimmer das Licht ausgeht…

Gut zwanzig Jahre nach den Sonics erfanden Mudhoney einen Sound, der später mit Grunge bezeichnet worden ist. Mit meinem Freund Kempe (Plattenladen Whispers/Leipzig) philosophierend, was den Grunge denn wirklich ausmache, war die Antwort eindeutig: Holzfällerhemden! Frisch gewaschen und gebügelt kommen Mudhoney heute aus dem Schrank – für jeden Farbgeschmack, jetzt im Shop.

Eine Astronautin besteigt die Rakete. Offensichtlich inspiriert von Mette Lindberg, der charismatischen Frontfrau der dänischen Band Asteroids Galaxy Tour, zeichnete und druckte ich den zweiten Teil meiner PinUp-Serie. Ein Cowgirl mit nem 9mm Eisen im Gürtel, das dem Delinquenten zuzwinkert, wirbt auf dem dritten und letzten Poster der PinUp-Serie, recht passend für das verheerende Revolverfest mit den derben Deadbolt, den extra aus Stockholm angereisten Sewergrooves und den Dresdner Metalrockern Gorilla Monsoon  Danach waren alle drei Tage krank.

Meine französische Kollegin TANXXX organisierte eine Posterserie für die amerikanischen Stoner-Metaler Keelhaul welche kürzlich durch Europa tourten. Das Lissaboner Publikum durfte sich von Keelhaul und Circle die Planken putzen lassen um sich dann mit ISIS eine finale Runde um den Keel zu drehen. Ganz in Seemannstradition hat der einäugige Smutje die Aktion mit seiner Quetschkommode begleitet, haargenau wie auf meinem Poster abgebildet.

Alle Jahre wieder jagt King Buzzo seine Herde durch die Stadt. Ja, die Melvins ziehen wieder eine Spur der Verwüstung durch Europa! Und das lockt die Jünger Melvins in dunkle Clubs um dann mit viel Getöse eine Messe zu zellebrieren, wie sie sonst selten zu erleben ist. Die Propaganda für das Münchner Konzert stammt aus dem Douze Studio.

Der schlanke TIKI-Surfer auf dem neuen Lombego Surfers Poster entstammt der Feder von Mathias vom Wildsmile Studio. Gedruckt wurde das Poster mit 3 Farben auf schwerem Karton, schwarz wie die polynesische Nacht. Die Show war der letzte Gig im Rahmen der ColoredGigs Postershow in Dresden. Dass die Ausstellung und der Verkauf ein riesen Erfolg waren und wir bereits eine Neuauflage planen, sei an dieser Stelle nur kurz erwähnt.

Der Knüller dieser winterlichen Konzertsaison sind zweifelsohne die Gigs der Amerikanischen Superband Them Crooked Vultures, die sich erst im Jahr 2009 gründete. Sänger und Gitarrist Josh Homme (Queens of the Stone Age, Kyuss), Bassist, Mandolinespieler und Keyboarder John Paul Jones (Led Zeppelin) und der Schlagzeuger Dave Grohl (Foo Fighters, Nirvana) zerlegen den Rock in seine Einzelteile und schrauben ihn in ungehörter Weise wieder zusammen. Das Poster für die Berliner Show ist sehr aufwendig gezeichnet und mit vier Sieben in drei verschiedenen weißen Abstufungen und einem Lack auf dunklen, schwarzen Karton gedruckt.  

 

 

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Dieser Herbst wird bunt!

Und zwar so richtig! Nach zwei Postershows beim Osloer OYA Festival bringen wir ausser dem nordischen Wetter auch Tonnen neuer Poster in Eure Stadt: vom 19. September bis 2.Oktober gibt es eine Ausstellung in der Galerie Night Walk in Berlin Kreuzberg, sozusagen als WarmUp fuer die Flatstock Europe, die im Rahmen des Reeperbahnfestivals vom 24. bis 26. September auf dem Hamburger Spielbudenplatz stattfindet und zu der Posterkünstler aus aller Herren Länder ihre gesiebdruckten Musikinterpretationen feilbieten. Parallel dazu präsentiert die Galerie Auf Halb Acht die Squeegeedragger Groupshow. Nähere Informationen dazu findet Ihr Hier. Dann zieht ein grosser Teil des Zirkus weiter nach Dresden um pünktlich ab dem 30. September die Pforten der Galerie Treibhaus sowie der Groovestation fuer die ColoredGigs Postershow aufzustoßen. Zugesagt haben: Jay Ryan und Diana Sudyka, Lil Tuffy, Guy Burwell, Crosshair, Wildsmile und das Douze Studio mit mir. Mich wird man an dem Kasten Radeberger Bier erkennen, auf dem ich versuche, mich nach den Strapazen der letzten Wochen auszuruhen.

Und nun wieder ein paar Hintergrundinformationen zu den neuesten Postern im Shop: Die Dresdner Lokalmatadoren Robert and the Roboters ziehen sich mit vollen Taschen, einer neuen Datsche und vergoldeten Zähnen in den wohlverdienten Musikerruhestand zurück. Natürlich nicht, ohne sich mit einem letzten Konzert gebührend von ihrem Fan verabschiedet zu haben. Ich hab dann als Aufmerksamkeit meinerseits mit feuchten Augen ein paar Poster gedruckt – wovon jedes einzelne eine Traene abbekommen hat. Wer sich ein Poster kauft, darf damit machen was er will... z.B. aufmerksam ueber sein Poster lecken – dann wird er sie finden – die salzige Stelle...

Na und dann waren da noch Clutch – die am Ende ihrer Tour fuer ein geniales Konzert die Hauptstadt streiften, um uns ‚Krauts‘ eine heftige Lektion in Sachen Rockmusik zu erteilen. Kurz war ich geneigt, für das Poster Motorenöl durch das Sieb zu drucken. Dann hatte ich aber meinen Greenpeace Aufkleber im Blickfeld und verzichtete postwendend auf dieses Experiment.

Es war noch nicht mal an Quark im Schaufenster zu denken als diese Band unseren Müttern extatisches Geschrei entlockte und die Hüften unserer Väter ... ich will nicht dran denken... Ich will auch den Bandnamen nicht erwähnen – das Motiv meines neuen Kunstdrucks lässt keinen Raum für falsche Spekulationen. Mit fünf Farben, in einer mini-Auflage von nur 36 Stück gedruckt. Demnächst zu betrachten und dann auch kurz zu erwerben im Hamburger Beatlemania - Museeum!

Steter Tropfen stört den Schlaf. Ja, auch die Veranstalter und Macher von, na ja, jedenfalls der Definition nach - E-Musik – kommen nicht mehr ohne Neid an Siebdruckdesigns vorbei. So gestaltete ich erstmals eine Saison lang die Premierenplakate der Staatsoperette Dresden. Die Ergebnisse und einiges Andere mehr koennt Ihr wie gewohnt in der Galerie betrachten. Damit bin ich schon bei der Letzten Neuigkeit: viele neue Bildergalerien sind jetzt auf meinem Flickr Account umgezogen. Feel free to flick!   

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..And you will know us by the Trail of Dead

Ein ganz langes und hartes Stueck auf diesem Weg sind wir hier in der Douze-Druckwerkstatt gemeinsam gegangen. Wir haben viele Hoehen und Tiefen erlebt, Seuchen ueberstanden und viele Haare gelassen. (der Weg in Bildern in der Galerie) Aber „Was zaehlt ist was bleibt“ und in unserem Fall ist es das Neueste, von Lars P. Krause aufwendig und  detailreich gezeichnete und colorierte, mit sechs Sieben - eines davon mit ½ Kilogramm Kupferspaehnen - von Hand gesiebdrucktes Poster. Es gibt vier Varianten, von denen aber nur zwei hier im Douze Shop zu erwerben sind:  Die Gig-Auflage (96 Stueck) auf schwerem grauen Karton und eine Hand voll Artist Proofs (32 Stueck)  mit extra angemischten Farben auf sandfarbenem schweren Karton. Die anderen Auflagen sind ein Druck auf dezent-roten Karton, als OMG-Edition (12 Stueck), ausschliesslich bei Posters and Toys erhaeltlich, und ein Druck auf hellblauen Karton – die Flatstock Edition (35 Stueck). Die wird exklusiv bei der naechsten Flatstock, am Reeperbahnfestival-Wochenende im September in Hamburg zu haben sein. Und Achtung: Die ersten 30 Besteller (pro Adresse – nicht pro bestelltem Poster!) erhalten ein Set mit vier gesiebdruckten Handbills, eines pro Auflage, des selben Motivs – signiert und nummeriert – kostenlos dazu. Das ist Discount.

Fuer alle, denen die inflationaere Verwendung von Farben im oeffentlichen Raum schon mehr als genug ist und die es zuhause dann lieber schwarz/weiss haben: Durch nur zwei Siebe wurde dieses „Ding“ auf das Monochrome Poster gepresst. Ein transparentes Silber, auf schwarz und weiss gedruckt, erzeugte die verschiedenen Schattierungen, die dem Fototransformer die noetige Tiefe besorgen...

Wem das Poster fuer das exklusive Klavierkonzert des Amerikaners Dustin O’ Halloran bekannt vorkommt muss selber oeffter Notenbuecher in der Hand halten. Das Poster im Look des Standardcover wurde mit zwei Sieben auf grau melliertem Karton gedruckt. Wer erraet um welche Noten es sich hier ganz genau handelt bekommt ein Poster gratis...

Und wenn man sich in Dresden ganz flach auf den Boden legt und den Skatern unter das Brett guckt wird man auch hier ein neues Design entdecken. Lars’ neues Deck zeigt Dresden wie es vielleicht ohne Krisen ausgesehen haette. Mindestens aber gibt es jetzt eine Chance ungeschoren eine ordentliche Schramme in Dresdner Sandstein zu karren. Sehr huebsch! Hier im Shop gibt es auch ein paar wenige der stark limitierten Decks zu erwerben. Die Freunde vom 1952 Skateshop nehmen Ihres sogar mit ins Bett...  

  

 

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ivegotoleavethistown

- so der Titel des 4-farbigen Siebdrucks in Mini-Auflage. Gregor Franz ist in der Douze Werkstatt schon lang kein Unbekannter mehr. Nun hat er seinen ersten Kunstdruck fertig gestellt - und von den extremen Querformaten sind schon jetzt  nicht mehr viele da. Die Drucke kosten nur 24 Euro, passen perfekt in preiswerte Rahmen aus blau/gelben Moebelhausern und weitere Drucke in diesem Format sind schon in Arbeit. Bestellen

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Zwei dutzend Siebe...

Subways...wurden beschichtet, belichtet, ausgespuehlt und gedruckt. Davor mussten von unzaehligen Zeichnungen ebenso 24 Filme hergestellt werden. Von verbrannten Kalorien beim Drucken mit dem einarmigen Banditen, (wie ich den kleinen Handhebeldrucktisch neulich taufte, nachdem ich mir zum Xten male eine noch nicht sooo schlechte Hose an ihm aufriss) will ich gar nichts schreiben, das muesste man sowieso mal ausrechnen... Vom Dresdner Stollen, der Weihnachtsganz mit Rotkohl und Kloessen ist jedenfalls fast nichts mehr uebrig... In Auflagen von nur 60 bis 100 Stueck entstanden in den letzten Wochen fünf neue Poster: zB. fuer die Kunstrocker Dead Science, die ihre (geniale!) Musik irgendwo zwischen Marvel Comics und Wu Tang Clan einordnen. Passt. Zum Thema Tote Wissenschaft koennte man nun unendlich phantasieren oder es grob mit Alberts Bombe visualisieren – erschien mir so am logischsten. Spectery, alias Gregor Koerting – wer diesen Blog verfolgt weiss: er ist unser Mann in Shanghai – tauschte fuer sein Monster Magnet / Nebula Poster den Pinsel mit der Zahnbuerste. Was dabei rauskam ist ein einzigartiges Punktraster fuer die zahlreichen Schattierungen, die sein Monster jetzt sehr nebuloes im Garten stehen lassen.

Was mir jetzt beim Designen vom Tomte Poster so alles durch den Kopf gegangen ist, will ich hier nicht ausbreiten. Aber wenn man nur lange genug drauf schaut ist das auch gar nicht mehr noetig. Wie Schuppen faellt es von den Augen... Sehr aufwendig gezeichnet, sieben Farben auf 100 Stueck 390g/qm Karton gedruckt. Auf diesem Karton druckt der BND sonst seine Karteikarten...

...und die Karteikarten fuer die Kriminaldirektion Koblenz/Abteilung Kapitalverbrechen koennten auf orangenem Karton gedruckt sein! So wie das Blackmail Poster, dass auch sehr aufwendig gezeichnet und mit fuenf, teilweise stark lasierenden Farben durch das Sieb auf den Karton „gepresst“ ist. Gepresst passt bei Blackmail einfach besser. Ach ja, und wieder einmal hat sich eine Band am Vorabend eines von Douze besiebdruckten Gigs aufgeloest...

Bis dahin haben The Subways noch etwas Zeit, die sie sich mit ausgedehnten Konzertreisen vertreiben und sich damit wahrscheinlich die Herzen – oder Ohren von tausenden Zuhoerern erschleichen. Aber Achtung, nicht gegenseitig die Poster wegnehmen – daran ist auf Dauer schon manch Rockerfreundschaft zerbrochen...

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