Gigposters & Artprints

Hut, Bart und Sonnenbrille,

vielleicht noch den Kragen nach oben stellen, und die Wahrscheinlichkeit in der Menge erkannt zu werden sinkt enorm – umgekehrt proportional steigt mit dieser Maskerade die Wahrscheinlichkeit von der Security auf die Bühne geschoben zu werden… Nach Kid Rock kam mir jetzt im kurzen Abstand glatt der zweite Blues Brother: Jan Delay unters Sieb. Der fuellte naemlich mit seiner Disco No.1 bei seiner Tour die Hallen des Landes. Gedruckt wurde das Poster mit 5 Sieben, mit Tagesleuchtfarben und transparentem Silber, auf feinstem, chremeweissen Karton. Und wie es sich fuer Disco gehoert steigt das Poster unter UV-Licht direkt auf No.1!

Bereits zum zweiten Male wurde Connor Obersts Band in unserem Hause bedient: Bright Eyes  touren naemlich gerade um die Welt, um möglichst viele Menschen von der Qualitaet ihres neuen Albums „The People’s Key“ zu ueberzeugen. Und ganz anders als bei den Blues Brothers sind auf dem Poster fuer das Berliner Bright Eyes  Konzert sehrwohl Augen zu sehen, nur sind es nicht Herrn Obersts Eyes die hier so leuchten, sondern diese hier zieren die Spitze der Pyramide die die Rückseite der Dollarnoten fuer viele Verschwoehrungstheoretiker zu einem Raetsel macht. Gedruckt wurde eine kleine Auflage des Posters mit drei Sieben, in einem mit Gold versetztem Ocker, einem Kupferspan und einem lasierendem Grau auf chremeweissem Karton. Die metallhaltigen Farben reflektieren das Licht in verschiedenen Betrachtungswinkel immer wieder neu. Die letzen Exemplare des Posters gibt’s hier im Shop.

Im Maerz werde ich mir die Rückseiten der Dollarnoten noch mal ganz genau angucken: das Douze Studio wird auf der Flatstock  beim SXSW-Festival in Austin ausstellen. Ab April gibt’s hier dann viele neue Ueberraschungen …

Ein Cowboystiefel voll Schnaps

hätte nicht gereicht mir glauben zu machen, dass ich jemals ein Poster für den Kid Rowdy Rock  drucken würde. Aber pünktlich zu seiner Wiederauferstehung als nunmehr gereiftem Folkrocker landete eine Anfrage einer guten, alten Bekannten auf meinem Zeichentisch…Zur in Deutschland einzigen Promo-Show für das neue Album „Born Free“ stellte er in Köln – und das ist dann doch noch beim alten: von einer amerikanischen Schnapsmarke und Warner Europe organisiert, seine neuesten auf Compact Disc gepressten Noten und Worte vor. Das auf 100 Stück limitierte Poster sollte auf dem freien Markt kaum zu haben sein – ausser, naklar, ein paar wenigen Artist Proofs hier im Shop. Es wurde von mir sehr aufwendig gezeichnet und durch 6 Siebe auf extrem schweren Karton mit lasierenden oder deckenden Farben und einem Gold gedruckt. Herrn Rock hat sein jugendliches Konterfei auf dem Poster so sehr gefallen, dass er es spontan in das Pressefoto hielt. Sieben Unterschiede sind zu finden…

Als ich vor einiger Zeit eine kleine Promotour in Sachen Siebdruck Gigposter durch Londoner Plattenläden und ähnlich rockig sortierte Läden und Galerien unternahm, blickte ich aussschliesslich in skeptische Gesichter, nachdem ich meine Geschichte von aufwendig gezeichneten, handgedruckten und limitierten Konzertplakaten erzählte. (jetzt denk ich, vielleicht lag’s auch  an meinen kreativen Vokabeln?) Jedenfalls konnte sich kein Händler vorstellen, dass für solche Kunst überhaupt ein Markt existiert, und ich gab London als Poster Hot Spot auf. Das war vor sechs Jahren.

Inzwischen haben die angelsächsischen Siebdruck-Kollegen den Stein gehöhlt und Gigposter sind auch auf der Insel keine unbekannte Grösse mehr, sogar im Gegenteil: Englische Bands haben grosses Interesse an den bunten, phantasievollen Konzertankündigungen, die nach dem Gig nicht im Nirvana verschwinden, sondern von Fans und Sammlern dauerhaft exklusive Plätze in Clubs oder Wohnzimmern zugewiesen bekommen. So tourten The Coral in den letzten Wochen quer durch Europa und speziell für das Abschlusskonzert in der Londoner Royal Albert Hall wurde dann ein Siebdruck im Douze Studio gefertigt. Vier sehr lasierende Blautöne beschreiben eine naive Unterwasserwelt und ein knalliges Korallenrot setzt ein paar Akzente und die Typo The Coral . Und da es sich um eine Band aus der Nähe von Liverpool handelt, kommt auch ein kleines farbloses Submarine vorbeigetaucht…

Auch in den Wochen bis zum Jahreswechsel werden weiter spannende Poster designt und durchs Sieb gedruckt. Im Shop läuft die sich so grosser Beliebtheit erfreuende 3for2 Aktion weiter. Alle Bestellungen, die bis zum 22. Dezember 18.00 Uhr eingehen, werden noch am selben Tag verschickt und sollten damit noch pünktlich vor den Feiertagen ankommen (funktioniert natürlich nur innerhalb Deutschlands).

Der Rock’n’Roll frisst seine Kinder!

Jetzt kann ich mir gut vorstellen, weshalb Musiker nach wochenlangem Touren Hotelzimmer verwüsten, Fernseher ausschiessen, zum Entzug von was weiß ich was müssen oder Bands sich gar gleich ganz auflösen. Nach Umzug der Werkstatt, diversen Ausstellungen und Postershows in München, Leipzig, Hamburg und Dresden ist’s jetzt erstmal ruhig geworden – gerade rechtzeitig, sonst wär ich implodiert.

Nach ewigem Hin und Her ist das Douze Studio letztendlich doch umgezogen, und mittlerweile ist auch das erste Poster mit 4 Sieben auf perlweiss-farbenem Karton gedruckt: das Dresdner Konzert von Sivert Hoyem, dem Sänger der Band Madrugada, die sich kurz nach dem Tod des Gitaristen Robert Burås „auf unbestimmte Zeit“ zurückgezogen haben, wurde mit einer Norwegischen Nachtlandschaft stimmungsvoll bebildert. Ein paar Exemplare gibts wie immer hier im Shop.

Ausserdem sind nach den Ausstellungstouren noch ein paar letzte Flatstock Poster , einige wenige begehrte Pearl Jam Poster und meine letzten Exemplare des bisher einzigen Siebdruck Gigposters der Toten Hosen zu haben.

Apropos Ausstellung: Eine neue Ausstellung zum Buch „Sqeegee – die Siebdruck Bewegung“ wird von Red Can, einem interessanten Vinyl- und Posterlabel aus München präsentiert. In dem Buch werden viele aktuell interessante europäische und auch ausgewählte amerikanische Posterkünstler vorgestellt (auch hier im Shop erhältlich). Die Schau ist noch bis Weinachten in München zu sehen, weitere Infos gibts hier!

Music is a Form of Art…

unter diesem Namen findet hier in Dresden, die eingeborenen ueblichen Verdaechtigen werden es wissen, eine kleine und feine Konzertreihe statt, die in den letzten Tagen des vergangenen Jahres einen ganz besonderen Leckerbissen in die Stadt lockte. Und wer sich durch den verschneiten Winterwald bis zur Berghuette “Altes Wettbuero” durchgeschlagen hatte, wurde von Mahjongg mit sowas von einer Form of Art belohnt, dass man gar nicht mehr klarkommen wollte. Vier abgefraeste Chicagoer zauberten mitreissende synth-punk Melodien aus abgewetzten Koffern und versetzten ein ansonsten schwer zu begeisterndes Dresdner Publikum in zuckende Extase.

Auf dem Weg anstaendiges Bier fuer den Douze Posterstand bei der Flatstock 14 zum Pitchfork Festival in Chicago zu besorgen, fiel uns dieser quirlige Haufen Band neben gewohnten Klaengen und Anblicken von Public Enemy oder Vamire Weekend quasi gleichzeitig ins Ohr und Auge. Es war nur konsequent bei der ersten sich bietenden Gelegenheit ein Mahjongg- Poster   zu drucken…

…nun ergab es sich also und ich druckte das Poster mit vier Sieben und speziell transparenten Farben (cyan, magenta, zwei verschiedene grautoene) ungefaehr 80 mal auf prächtigem, naturweissem Karton.

Es hat ein paar Tage gedauert

bis sich meine Hände wieder gesund anfühlten, nachdem ich sie mir mit jedem Punkt der Zeichnung des neuen Queens of the Stone Age Posters sukzessive verkrampfte. Wie schon für Iggy and the Stooges, Them Crooked Vultures und Pearl Jam punktete ich mit nem uebel kleinen Fineliner zwölf Tage und zwölf Nächte jede Siebvorlage einzeln: dit dit dit dit dit… Erst der Druck des dritten Siebes überzeugte mich dann, wie schon bei den zuvor genannten Postern, mit diesem immensen Zeichnungsaufwand keine Fehlentscheidung  getroffen zu haben. Dem sich ständig verändernden Planeten die Lebensnotwendigen Umstände abgewinnen zu können, wie es die Echsen tun, ist bemerkenswert – der Mensch jedenfalls scheint schon nach kurzem Gastspiel an seine Grenzen zu stoßen…  Das QOTSA-Poster  ist so angelegt, dass bei Interesse ein momentan in einem schwedischen Möbelhaus erhältlicher Rahmen dem Ganzen noch den letzten Feinschliff gibt. Bilder vom Prozess und Tips zum Rahmen findet Ihr hier!

Die fünfte Auflage des Europäischen Ablegers der amerikanischen Flatstock  findet wie schon 4 Jahre zuvor auf dem Hamburger Spielbudenplatz, mitten auf der Reeperbahn statt. Angekoppelt an das Reeperbahn Festival, ein über die Klubs und Konzertsäle verteiltes Musikfestival, werden zur Posterschau Flatstock Europe 5  an kleinen Ständen Farb- und Symbolgewaltige Gigposter von Ihren Schöpfern aus aller Welt – vorwiegend Amerika/Nord – angeboten. Einer herrliche Siebdruckvariante des offiziellen Plakates zur Flatstock PosterShow gibt’s dann am Douze Stand, und Reste der mini Auflage von nur 77 Stück danach hier im Shop. Aktuelle Informationen zu den anwesenden Künstlern findet Ihr auf der Seite vom Reeperbahnfestival.

Von Siebdruck hatte ich noch nie etwas gehoert …

DTH… da tourten Die Toten Hosen schon durch Klubs und Konzertsaele der Republik und spielten meine Lieblingslieder – und beinahe hätte ich damals meine Pinsel und Farben gegen ein Schlagzeug getauscht um es Ihnen gleichzutun…

Ich hab weiter gepinselt, und nun beginnen Die Toten Hosen ihre 2010er Tour, die Sie unter anderem durch Osteuropa, den Nahen Osten und ein paar Alpenlaender führen wird, mit einem relativ kleinen Gig, hier in Dresden, bei mir um die Ecke. Und da ich ja immer noch kein Schlagzeug spiele soll es eben ein Siebdruckposter geben. Also hab ich mich in der groessten Hitze an den Zeichentisch gesetzt und ein Poster entworfen, um meine Heimatstadt vor dem deutschen PunkRock Urknall zu warnen!

Das Poster wurde mit vier Sieben in einer Auflage von 500 Stück gedruckt und ist fuer einen schmalen Taler ab sofort im Shop der Band  zu haben. Ich rate Euch bei Interesse nicht all zu lange zu zappeln, die Fans der Hosen kennen kein Erbarmen und werden die Poster schnell wegkaufen…

Zwei heisse Poster

sind jetzt frisch im Shop und die neuen Poster beschreiben eine wirklich bunte Mischung aus Musikstilen. Ich komme wohl nicht drumherum, mir noch ein solches Mixtape zusammenzustellen, bevor ich mich in die Sommerpause verabschiede.

Pearl Jam Berlin 2010
Best Coast 2010

Erstens kommt es anders…

…und zweitens als man denkt. Nach Abschiedsparty, Umzugskartons packen, Visitenkarten mit neuer Adresse drucken und diversen Vorbereitungen auf einen grossen Umzug – bleibt nun doch alles beim Alten. In letzter Minute hab ich mich doch noch von den Vorzügen einer Modernisierung meiner Werkstatträume und den damit verbundenen Strapazen überzeugen lassen. Und ehrlich nachgedacht: eine Terrasse ist nicht uebel.

Da hatte ich also unerwartet viel Zeit fuer Kunst und Drucke – und rausgekommen sind vier aufwendige Poster von denen ich hier kurz berichten will: Wolfmother, die Australopetiken des R’n’R’, legten im Januar ihre Eier in 3 deutschen Nestern ab und werden dann im Mai zur grossen Europatour ihre Brut besuchen kommen. Das Poster zur Januartour wurde mit Hilfe eines bekannten Italieners gestaltet und mit nur zwei Sieben – beige und 7farbigem Irisdruck –  in Regenbogenfarben gedruckt.

Im  verträumten Lingen treibt angeblich ein Karpatenhund sein Unwesen und verschleppt die Jungfrauen des Staedtchens in einen ungeheuren „Alten Schlachthof“ – der am Ende so schlimm doch nicht sein kann: wurde er doch von den INTRO Lesern zum besten Liveclub des Jahres gewählt. Das neue Poster zeigt einen Schnappschuss des Karpatenhundes mit Jungfrau…

Die Galerie 1988 in Los Angeles und OMG haben eine Ausstellung mit Postern, die ein herausragendes Sportereignis zum Thema haben, ins Leben gerufen. Die Fussballweltmeisterschaft der Frauen im Jahre 2006 – ausgerechnet in Amerika/Nord und ganz speziell das Endspiel, Deutschland – Schweden, aus dem die deutschen Damen als Weltmeisterinnen hervorgingen ist Thema meines Beitrags fuer diese Schau. Wenn die Amis noch welche uebrig lassen, gibt’s die dann bald hier im Shop.

Mein zweiter Kunstdruck zeigt schon wieder eine Reiterin – hmm – diesmal allerdings auf einer weniger wuschligen Rakete. Das Rocket Girl ist mein Beitrag zum diesjährigen Dresdner Hutball. Auch hier werden es wohl nur ein paar wenige Exemplare in den Shop schaffen.

Die Tage sind gezählt…

bis die Douze Werkstatt ihre Pforten zum letzten Mal öffnet, um sie dann für immer zu schließen. Manchmal muss man sich von Altem trennen um Neuem Platz zu machen: in meinem Fall einer neuen Werkstatt! Anfang 2010 zieht das Douze Studio in eine größere Werkstatt um! Es wird dort regelmässig kleine Postershows und Ausstellungen in einem Showroom geben. Genauere Informationen gibt’s dann regelmäßig per eMail und hier aufm Schirm. Apropos Neuem Platz machen:  lange Winterabende eignen sich gut dazu, den gewohnten Anblick der heimischen Wände wieder einmal zu verändern. Und hier findet Ihr das geeignete Material dazu!

Die Poster, die in den letzten Tagen den Trockenstapler verlassen haben, gehören wohl zu den letzten aus der alten, dunklen Manufaktur. Sie sind ausserdem eine Reise durch die Geschichte des Rock – auch aus diesem Grund quasi vom ersten Tage an antik: Mindestens Mittelalter sind The Sonics die für ein Konzert nach Deutschland kamen. Eine klasse Band – bei der wir bis heute leider vergeblich auf einen Durchbruch warten: „Das Problem der Band war niemals ihre Musik – sondern ihr Timing. Damals, in den Sechzigern, waren die Sonics ihrer Zeit um mindestens zehn Jahre voraus. Heute, im 21. Jahrhundert, ist es für sie gut dreißig Jahre zu spät.“ (Bodo Mrozek) Das Poster zur einzigen Show in Deutschland ist mit Kupferspan gedruckt und bietet außerdem einen überraschenden Anblick, wenn im Zimmer das Licht ausgeht…

Gut zwanzig Jahre nach den Sonics erfanden Mudhoney einen Sound, der später mit Grunge bezeichnet worden ist. Mit meinem Freund Kempe (Plattenladen Whispers/Leipzig) philosophierend, was den Grunge denn wirklich ausmache, war die Antwort eindeutig: Holzfällerhemden! Frisch gewaschen und gebügelt kommen Mudhoney heute aus dem Schrank – für jeden Farbgeschmack, jetzt im Shop.

Eine Astronautin besteigt die Rakete. Offensichtlich inspiriert von Mette Lindberg, der charismatischen Frontfrau der dänischen Band Asteroids Galaxy Tour, zeichnete und druckte ich den zweiten Teil meiner PinUp-Serie. Ein Cowgirl mit nem 9mm Eisen im Gürtel, das dem Delinquenten zuzwinkert, wirbt auf dem dritten und letzten Poster der PinUp-Serie, recht passend für das verheerende Revolverfest mit den derben Deadbolt, den extra aus Stockholm angereisten Sewergrooves und den Dresdner Metalrockern Gorilla Monsoon  Danach waren alle drei Tage krank.

Meine französische Kollegin TANXXX organisierte eine Posterserie für die amerikanischen Stoner-Metaler Keelhaul welche kürzlich durch Europa tourten. Das Lissaboner Publikum durfte sich von Keelhaul und Circle die Planken putzen lassen um sich dann mit ISIS eine finale Runde um den Keel zu drehen. Ganz in Seemannstradition hat der einäugige Smutje die Aktion mit seiner Quetschkommode begleitet, haargenau wie auf meinem Poster abgebildet.

Alle Jahre wieder jagt King Buzzo seine Herde durch die Stadt. Ja, die Melvins ziehen wieder eine Spur der Verwüstung durch Europa! Und das lockt die Jünger Melvins in dunkle Clubs um dann mit viel Getöse eine Messe zu zellebrieren, wie sie sonst selten zu erleben ist. Die Propaganda für das Münchner Konzert stammt aus dem Douze Studio.

Der schlanke TIKI-Surfer auf dem neuen Lombego Surfers Poster entstammt der Feder von Mathias vom Wildsmile Studio. Gedruckt wurde das Poster mit 3 Farben auf schwerem Karton, schwarz wie die polynesische Nacht. Die Show war der letzte Gig im Rahmen der ColoredGigs Postershow in Dresden. Dass die Ausstellung und der Verkauf ein riesen Erfolg waren und wir bereits eine Neuauflage planen, sei an dieser Stelle nur kurz erwähnt.

Der Knüller dieser winterlichen Konzertsaison sind zweifelsohne die Gigs der Amerikanischen Superband Them Crooked Vultures, die sich erst im Jahr 2009 gründete. Sänger und Gitarrist Josh Homme (Queens of the Stone Age, Kyuss), Bassist, Mandolinespieler und Keyboarder John Paul Jones (Led Zeppelin) und der Schlagzeuger Dave Grohl (Foo Fighters, Nirvana) zerlegen den Rock in seine Einzelteile und schrauben ihn in ungehörter Weise wieder zusammen. Das Poster für die Berliner Show ist sehr aufwendig gezeichnet und mit vier Sieben in drei verschiedenen weißen Abstufungen und einem Lack auf dunklen, schwarzen Karton gedruckt.

 

Dieser Herbst wird bunt!

Und zwar so richtig! Nach zwei Postershows beim Osloer OYA Festival bringen wir ausser dem nordischen Wetter auch Tonnen neuer Poster in Eure Stadt: vom 19. September bis 2.Oktober gibt es eine Ausstellung in der Galerie Night Walk in Berlin Kreuzberg, sozusagen als WarmUp fuer die Flatstock Europe, die im Rahmen des Reeperbahnfestivals vom 24. bis 26. September auf dem Hamburger Spielbudenplatz stattfindet und zu der Posterkünstler aus aller Herren Länder ihre gesiebdruckten Musikinterpretationen feilbieten. Parallel dazu präsentiert die Galerie Auf Halb Acht die Squeegeedragger Groupshow. Nähere Informationen dazu findet Ihr Hier. Dann zieht ein grosser Teil des Zirkus weiter nach Dresden um pünktlich ab dem 30. September die Pforten der Galerie Treibhaus sowie der Groovestation fuer die ColoredGigs Postershow aufzustoßen. Zugesagt haben: Jay Ryan und Diana Sudyka, Lil Tuffy, Guy Burwell, Crosshair, Wildsmile und das Douze Studio mit mir. Mich wird man an dem Kasten Radeberger Bier erkennen, auf dem ich versuche, mich nach den Strapazen der letzten Wochen auszuruhen.

Und nun wieder ein paar Hintergrundinformationen zu den neuesten Postern im Shop: Die Dresdner Lokalmatadoren Robert and the Roboters ziehen sich mit vollen Taschen, einer neuen Datsche und vergoldeten Zähnen in den wohlverdienten Musikerruhestand zurück. Natürlich nicht, ohne sich mit einem letzten Konzert gebührend von ihrem Fan verabschiedet zu haben. Ich hab dann als Aufmerksamkeit meinerseits mit feuchten Augen ein paar Poster gedruckt – wovon jedes einzelne eine Traene abbekommen hat. Wer sich ein Poster kauft, darf damit machen was er will… z.B. aufmerksam ueber sein Poster lecken – dann wird er sie finden – die salzige Stelle…

Na und dann waren da noch Clutch – die am Ende ihrer Tour fuer ein geniales Konzert die Hauptstadt streiften, um uns ‚Krauts‘ eine heftige Lektion in Sachen Rockmusik zu erteilen. Kurz war ich geneigt, für das Poster Motorenöl durch das Sieb zu drucken. Dann hatte ich aber meinen Greenpeace Aufkleber im Blickfeld und verzichtete postwendend auf dieses Experiment.

Es war noch nicht mal an Quark im Schaufenster zu denken als diese Band unseren Müttern extatisches Geschrei entlockte und die Hüften unserer Väter … ich will nicht dran denken… Ich will auch den Bandnamen nicht erwähnen – das Motiv meines neuen Kunstdrucks lässt keinen Raum für falsche Spekulationen. Mit fünf Farben, in einer mini-Auflage von nur 36 Stück gedruckt. Demnächst zu betrachten und dann auch kurz zu erwerben im Hamburger Beatlemania – Museeum!

Steter Tropfen stört den Schlaf. Ja, auch die Veranstalter und Macher von, na ja, jedenfalls der Definition nach – E-Musik – kommen nicht mehr ohne Neid an Siebdruckdesigns vorbei. So gestaltete ich erstmals eine Saison lang die Premierenplakate der Staatsoperette Dresden. Die Ergebnisse und einiges Andere mehr koennt Ihr wie gewohnt in der Galerie betrachten. Damit bin ich schon bei der Letzten Neuigkeit: viele neue Bildergalerien sind jetzt auf meinem Flickr Account umgezogen. Feel free to flick!