Gigposters & Artprints

Manchmal staune ich…

… selber nicht schlecht ueber das Spektrum an musikalischen Richtungen, welches sich mittlerweile im Gig-Poster Kosmos widerspiegelt. Im Januar verliessen gleich zwei Exoten die Douzsche Trockenhorde: Stromae tourte Anfang des Jahres nach reichlich Medienrummel durch Deutschland und ueberraschte Kurzentschlossene mit komplett ausverkauften Hallen… Nun habt Ihr hier noch eine Chance: der 4-farbige Siebdruck zur Tour wurde von Natalia Zimmermann gestaltet und ein paar wenige Exemplare der streng limitierten Auflage gibt es hier

Scooter touren nach ein paar Konzerten in Deutschland gerade durch Nord- und Osteuropa. Hardcore ist tot, es lebe Hardcore. Ist das Techno? Wird mir diese Welt zwar fuer immer verschlossen bleiben, bei dem Auftrag ein Poster fuer Scooter zu machen, hatte ich aber sofort ein Bild vor Augen… Ebenso in recht ueberschaubarer Auflage gedruckt, gibt’s fuer alle, die sich auch gern nen fetten Fisch an die Wand haengen, hier den besten…

The Lumineers, Berlin 2013

Wenn es ein musikalischer Geheimtipp…

… allzu schnell in die Charts dudelnden Hitradios schafft, ist das meistens kein gutes Zeichen.

Im Fall von „The Lumineers“ hat es einfach nur zu ausverkauften Konzertsälen und allzu vielen dauergezückten Handykameras während des Konzerts geführt. Ihrer instrumentenreichen Folk-Rock-Pop-Melange tat dies keinen Abbruch. Cello, Banjo, Gitarren, Akkordeon und Schlagwerk aller Art machen ihre Musik trotzdem unverwechselbar.

Deshalb sprießen im Makro-Rasenstück auf dem neuesten Poster aus dem Hause Douze auch nicht nur Gräser, sondern auch allerlei Instrumente aus dem Boden.

Für noch mehr Grün unterm Tannenbaum gibt es ein paar der ausschließlich handgearbeiteten und in vier Farben mit mehrfachem Irisdruck gestalteten Poster hier im Shop.

Dieses war der vorletzte Streich und ein letzter folgt noch puenktlich vor Weihnachten…

Übrigens: Verschickt werden alle Poster noch bis zum 24.Dezember. Bestellungen aus Deutschland, die noch bis zum 20.12. eingehen, legt Claus S. von der Post garantiert noch rechtzeitig unter den Tannenbaum.

Gogol Bordello, Tour 2013

Pssst – hey du – ja du …

… komm doch mal rueber und guck dir an was ich hier habe… Das ist der heisse Scheiss von Morgen: die neuesten Gogol Bordello Poster sind in der Stadt! Wenn du es nicht nach Koeln, Hamburg, Berlin oder Muenchen zu einem seiner Konzerte geschafft hast kommt er jetzt zu dir und singt dir ein persoenliches Staendchen auf dem Mikro deiner Wahl… Apropos Wahl: du musst dich jetzt nur noch zwischen der roten oder der blauen Pille entscheiden

ESSO Reeperbahn Poster

The Time has come…

…um noch puenklich genug – meinen Kunstdruck zum 50-jaehrigen Jubilaeum der beruehmt-beruechtigten Hamburger Esso-Carwash-Tankstelle vorzustellen… denn leider ist an dieser Stelle zumindest fuer unbestimmte Zeit Schluss mit Tanken und Carwaschen. Der gesamte Komplex wird abgerissen – samt Wohnblocks, Bars und Klubs wie dem Molotov… unwiederbringlich vergammelt. Die fuenfte Dimension. Ich bin irgendwie nicht sehr gespannt darauf, was der neue Bebauungsplan vorsieht – ich ahne es irgendwie schon… Gedruckt wurde das Poster mit 5 Sieben auf sandfarbenen Karton. Erhaeltlich sind sie direkt in der Reeperbahn Tanke oder ein paar wenige hier im Shop

Meine letzte Neuigkeit 2013 – hat es nochmal in sich: Da die letzte Charge der Douze Mystery Tubes so schnell verblitzt ist, gibts zum Wiegenfeste nochmal sechs der begehrten Posterbomben. 12+1 Poster draengeln sich in dieser sagenumwobenen Roehre. Das ultimative Ding unterm Baum! schnell zugreifen!

Placebo 2013

 

Es hoert so auf wie angefangen hat…

 

…zumindest mein Jahr 2013 – und ich meine hier nicht Silvester oder einen brennenden Baum… Poster, viele Poster meine ich. Ab dem Moment, als mir der Deal fuer ein Gigposter fuer das Berliner PLACEBO Konzert in den Kasten flatterte, hab ich mein Bremsches Gedaechtniss sofort nach passenden Tieren abgescannt – und bin bei ‘nem in der Hitze der Savanne durch auffaellige Streifenmuster bestens getarnten Zebra haengen geblieben. Ich denke mit etwas Überlegung zum Thema wird man meine Wahl nachvollziehen können…

Gesiebdruckt wurde das Placebo Poster wie immer von Hand mit vier Sieben in sehr kleiner Auflage auf naturweissem Karton. Zur Safari bitte hier einsteigen …

Apropos “Alles geht so weiter wie es aufhoerte”: Die ersten Postershows und Ausstellungen fuer 2014 stehen fest: 
• Berlin Graphic Days  20. bis 26. Januar 2014
Berlin, Urban Spree Eintritt Frei
• Flatstock 46 Internationale Poster Convention, beim SXSW Festival in Austin vom 13. bis 15. Maerz 2014
Austin, Convention Center Eintritt frei  

Pixies 2013

Die Gedanken sind frei,

ist doch ne gute Antwort auf die Frage, die Mr. Francis Black mit seiner Band Pixies 1988 in ihrem wohl bekanntesten Song „Where is my Mind“ der Welt stellte. Indem sie ein Pixies-Tag an eine Wand gesprueht hat, hat die Polizistin auf meinem Pixies-Poster mit ihrer Spraydose gerade selber gegen die Regeln der Legislative verstossen. Gedruckt wurde mein Poster fuer die Berliner Show mit fünf Sieben in zwei verschiedenen Farbvarianten. Uebrigens antwortete Curt Cobain auf die Frage, was ihn zu Nirvanas Ueber-Hit „Smells like teen Spirit“ inspirierte, er wollte einfach so klingen wie die Pixies

 

Nick Cave und The Black Angels

Die wunderbare Freundschaft …

… von Musik und Poster begann Mitte der sechziger Jahre und fand schon am Ende desselben Jahrzehnts mit den Gratefull Dead oder den Doors seinen ersten Gipfel. Der psychedelische Faktor zieht sich seitdem wie Nervenbahnen durch die zuckenden Gliedmaßen des Rock. Angestiftet von dieser psychoaktiv wirkenden Musik wurde das Plakat zur Show bunter, flimmriger und tiefsinniger – das Gigposter hat seinen gewohnten Platz an Litfaßsaeulen verlassen und zog an die Waende von Bars, Appartements und Museen… Mein Poster fuer die aueßerst hippen Psychedelic Rocker von The Black Angels zeigt die perfekte Versuchsanordnung zur Domestizierung des Mutterkorns. Gedruckt wurde das Poster zur Berliner Show  in zwei verschiedenen Farbvarianten in sehr ueberschaubarer Auflage. Timothy Leary haette seine Freude an meiner Apparatur gehabt…

So mancher Musikliebhaber wuerde seinen geliebten Sportwagen, die seit sieben Generationen weitervererbte Taschenuhr oder den letzten Schluck von Koenigin Victorias Badewasser geben, um einmal mit Nick beim Black Jack zu bescheißen … Mein Croupier guckt jedenfalls ziemlich abgezockt von dem neuen Poster fuer die Greenville Show von Nick Cave and the Bad Seeds . Auch dieses Poster wurde mit drei Sieben in zwei Farbvarianten gedruckt. Wie ich nach dem Konzert erfuhr, war dies eines der besten der letzten Jahre…

Selbst verpasste ich naemlich Nick Cave and the Bad Seeds knapp im weltberuehmten Chicago-Theatre in der Windy City, wo ich beim Pitchfork Music Festival dem geneigten Chicagoer die neuesten Drucke aus dem Hause Douze zum Flatstock 40  praesentierte. Außerdem bietet jetzt die Galerie F eine recht umfangreiche Auswahl meiner Poster und Kunstdrucke.

QOTSA und Portishead

Wenn Ihr das hier lesen koennt…

… haben wir es irgendwie geschafft, die gigantischste Suchmaschine der Welt davon zu ueberzeugen, dass auf dieser Website weder spionierende Programme, noch sonst irgendwelcher Internet-Unfug auf die Besucher abgeschossen wird und wir jedes Byte dreimal umgedreht und unerklaerliche Bits abgeschnipselt haben. Keine Ahnung was hier abgegangen ist, ob wir Opfer unserer „veralteten“ Internetroutine, fernoestlicher Datenkriegs-Vorbereitung, einer weltumspannenden Netz-Krake oder einfach eine Kerbe im Cyberholz eines Sporthackers waren – wir sind wieder da – hoffe ich, in diesem Moment… Auch sie sind wieder da: Queens of the Stone Age  Mit neuem Album und dazugehoeriger Tournee sind QOTSA  auch im Lande der Barbaren auf den grossen Buehnen und Festivals zu sehen. Und wieder gibt’s ein Douze-Poster  fuer die Berliner Show beim Citadel Music Festival: Die Steinzeit war zwar schon etwas her, als eine Koenigin am Nil gleich zwei Imperatoren die Koepfe so sehr verdrehte und am Ende der Liebeleien doch alles aus der Bahn geriet… Meine Kleopatra muss ein Vermoegen beim Inker gelassen haben und ich hoffe nun, dass sie der Band und schliesslich Euch den Kopf genug verdreht, dass Ihr hier mal klickt… Ihr findet dort zwei Versionen des neuen Posters, in der Hauptauflage, nur 100 s/n Kunstdrucke, auf dunkelblauem, schweren und strukturierten Karton, traegt die letzte Pharaonin  so etwas wie einen mit Rubinen besetzten Bikini und in der Artist Proof Version, nur 36 s/n Exemplare, auf zitronenfarbigem Papier, schmueckte ich sie verschwenderisch mit Smaragden…

Im Hype des spaeter so betitelten Trip-Hop um Massive Attack und Tricky kam ein Studioangestellter in Bristol, dem Epizentrum dieser damals neuen Low-Fidelity-Musik auf die Idee, sein eigenes Projekt  nach seinen Spitznamen, „The Boy from Portishead“, zu benennen. Der Rest der Geschichte ist bekannt: Plattenvertrag, Debuet, vier Jahre spaeter der Durchbruch in die Charts… Als ich die Band um die charismatische Saengerin Beth Gibbons das letzte Mal in der Berliner Arena, eine noch ziemlich abgefuckte Riesenhalle fuer tausende Besucher, live erleben durfte, war das Rauchen, nicht nur auf der Buehne, noch kein Problem. Frau Gibbons tat es vor, und alle machten es nach. Es wurde gequarzt als wenn es kein Morgen gibt. Ich erinnere mich auch gut an den Geruch von reichlich Weed in der Luft… Nun sind auch Portishead wieder da. Geraucht wurde auch 2013 wieder viel, zumindest vor der Bühne beim Citadel Music Festival….

Holt Euch den Sommer zurueck…

… denn was gibt’s Schoeneres, als mit einem in der Hitze dahinschmelzenden Flutschfinger  in der Hand und dem Geschmack von in hollaendischen Gewaechshaeusern designten Supersuedfruchtfake auf der Zunge, am Stadtstrand oder im ueberfuellten Park auf Abkuehlung zu hoffen. Jetzt gibt’s die Moeglichkeit, dieses pure Sommer-Gefuehl mit in den Herbst oder gar die ganz kalten Tage – die sicher kommen werden – zu retten!

Mein Flutschfinger  wurde als Anlehnung an das ziemlich gute Kinderbuch „The Magic Finger“ mit vier Sieben fuer die Roald Dahl Ausstellung in Chicago in sehr limitierter Auflage von nur 42 Stueck – irgendwie ne coole Zahl – von Hand auf schweren hellgelben Karton gedruckt. Ich wuerd jetzt nicht mit der Zunge drueberfahren, aber ein farbenfroher Augenschmaus ist das „Magic Finger“ Poster allemal…

Mudhoney and Swans

Die letzte grosse, ich meine wirklich grosse Richtungsverschiebung im Musikgeschmack einer ganzen Generation brach durch eine Hand voll Bands aus Seattle auf die Musikwelt ein. Die Protagonisten waren damals noch kleine Garagen-Metal-oder Punkbands wie Nirvana, Pearl Jam, Soundgarden und die wohl wichtigsten Initialzuender Mudhoney! Und Letztere haben fuer Ihren Gig in Hamburg wieder ein Poster in meiner kleinen Farbenkueche bestellt. Nur haben sie mich auf dem schwarz/weiss Bein erwischt. Das Poster erzaehlt in nur einem Bild eine komplexe Geschichte von endlosen Touren mit exzessiven Gigs. Und wenn man ganz genau hinguckt kann man den Seattle Sound sogar hoeren. Jedenfalls die Techniker unter Euch. Dieses und weitere Mudhoney Gigposter aus meiner Feder gibt’s hier

Neulich in Dresden: Michael Gira schickte sich an, mit seiner kleinen Baufirma SWANS das Dach des Beatpol abzureissen. Die Verstaerker arbeiteten an der Grenze ihres Leistungsspektrums im zerstoererischen Dezibel Bereich und man meinte fast, es rhythmisch von der Decke rieseln sehen zu koennen… Stattdessen haben sie aber ne Wand eingezogen. Aus massiven Gitarren-Bloecken stapelten die sechs New Yorker in absoluter Perfektion ein Bauwerk aus dem Boden, das noch lange seinesgleichen suchen wird. Auf meinem zweiten SWANS-Poster ist es wieder Teufel Paul W. Tibbets, der gut gelaunt von seiner Mission, der Welt zu zeigen, wer der Herr im Hause ist, zurueckgekehrt. Beide SWANS-Poster (Link zum Shop) gibt’s hier