Gigposters & Artprints

Nick Cave und The Black Angels

Die wunderbare Freundschaft …

… von Musik und Poster begann Mitte der sechziger Jahre und fand schon am Ende desselben Jahrzehnts mit den Gratefull Dead oder den Doors seinen ersten Gipfel. Der psychedelische Faktor zieht sich seitdem wie Nervenbahnen durch die zuckenden Gliedmaßen des Rock. Angestiftet von dieser psychoaktiv wirkenden Musik wurde das Plakat zur Show bunter, flimmriger und tiefsinniger – das Gigposter hat seinen gewohnten Platz an Litfaßsaeulen verlassen und zog an die Waende von Bars, Appartements und Museen… Mein Poster fuer die aueßerst hippen Psychedelic Rocker von The Black Angels zeigt die perfekte Versuchsanordnung zur Domestizierung des Mutterkorns. Gedruckt wurde das Poster zur Berliner Show  in zwei verschiedenen Farbvarianten in sehr ueberschaubarer Auflage. Timothy Leary haette seine Freude an meiner Apparatur gehabt…

So mancher Musikliebhaber wuerde seinen geliebten Sportwagen, die seit sieben Generationen weitervererbte Taschenuhr oder den letzten Schluck von Koenigin Victorias Badewasser geben, um einmal mit Nick beim Black Jack zu bescheißen … Mein Croupier guckt jedenfalls ziemlich abgezockt von dem neuen Poster fuer die Greenville Show von Nick Cave and the Bad Seeds . Auch dieses Poster wurde mit drei Sieben in zwei Farbvarianten gedruckt. Wie ich nach dem Konzert erfuhr, war dies eines der besten der letzten Jahre…

Selbst verpasste ich naemlich Nick Cave and the Bad Seeds knapp im weltberuehmten Chicago-Theatre in der Windy City, wo ich beim Pitchfork Music Festival dem geneigten Chicagoer die neuesten Drucke aus dem Hause Douze zum Flatstock 40  praesentierte. Außerdem bietet jetzt die Galerie F eine recht umfangreiche Auswahl meiner Poster und Kunstdrucke.

QOTSA und Portishead

Wenn Ihr das hier lesen koennt…

… haben wir es irgendwie geschafft, die gigantischste Suchmaschine der Welt davon zu ueberzeugen, dass auf dieser Website weder spionierende Programme, noch sonst irgendwelcher Internet-Unfug auf die Besucher abgeschossen wird und wir jedes Byte dreimal umgedreht und unerklaerliche Bits abgeschnipselt haben. Keine Ahnung was hier abgegangen ist, ob wir Opfer unserer „veralteten“ Internetroutine, fernoestlicher Datenkriegs-Vorbereitung, einer weltumspannenden Netz-Krake oder einfach eine Kerbe im Cyberholz eines Sporthackers waren – wir sind wieder da – hoffe ich, in diesem Moment… Auch sie sind wieder da: Queens of the Stone Age  Mit neuem Album und dazugehoeriger Tournee sind QOTSA  auch im Lande der Barbaren auf den grossen Buehnen und Festivals zu sehen. Und wieder gibt’s ein Douze-Poster  fuer die Berliner Show beim Citadel Music Festival: Die Steinzeit war zwar schon etwas her, als eine Koenigin am Nil gleich zwei Imperatoren die Koepfe so sehr verdrehte und am Ende der Liebeleien doch alles aus der Bahn geriet… Meine Kleopatra muss ein Vermoegen beim Inker gelassen haben und ich hoffe nun, dass sie der Band und schliesslich Euch den Kopf genug verdreht, dass Ihr hier mal klickt… Ihr findet dort zwei Versionen des neuen Posters, in der Hauptauflage, nur 100 s/n Kunstdrucke, auf dunkelblauem, schweren und strukturierten Karton, traegt die letzte Pharaonin  so etwas wie einen mit Rubinen besetzten Bikini und in der Artist Proof Version, nur 36 s/n Exemplare, auf zitronenfarbigem Papier, schmueckte ich sie verschwenderisch mit Smaragden…

Im Hype des spaeter so betitelten Trip-Hop um Massive Attack und Tricky kam ein Studioangestellter in Bristol, dem Epizentrum dieser damals neuen Low-Fidelity-Musik auf die Idee, sein eigenes Projekt  nach seinen Spitznamen, „The Boy from Portishead“, zu benennen. Der Rest der Geschichte ist bekannt: Plattenvertrag, Debuet, vier Jahre spaeter der Durchbruch in die Charts… Als ich die Band um die charismatische Saengerin Beth Gibbons das letzte Mal in der Berliner Arena, eine noch ziemlich abgefuckte Riesenhalle fuer tausende Besucher, live erleben durfte, war das Rauchen, nicht nur auf der Buehne, noch kein Problem. Frau Gibbons tat es vor, und alle machten es nach. Es wurde gequarzt als wenn es kein Morgen gibt. Ich erinnere mich auch gut an den Geruch von reichlich Weed in der Luft… Nun sind auch Portishead wieder da. Geraucht wurde auch 2013 wieder viel, zumindest vor der Bühne beim Citadel Music Festival….

Holt Euch den Sommer zurueck…

… denn was gibt’s Schoeneres, als mit einem in der Hitze dahinschmelzenden Flutschfinger  in der Hand und dem Geschmack von in hollaendischen Gewaechshaeusern designten Supersuedfruchtfake auf der Zunge, am Stadtstrand oder im ueberfuellten Park auf Abkuehlung zu hoffen. Jetzt gibt’s die Moeglichkeit, dieses pure Sommer-Gefuehl mit in den Herbst oder gar die ganz kalten Tage – die sicher kommen werden – zu retten!

Mein Flutschfinger  wurde als Anlehnung an das ziemlich gute Kinderbuch „The Magic Finger“ mit vier Sieben fuer die Roald Dahl Ausstellung in Chicago in sehr limitierter Auflage von nur 42 Stueck – irgendwie ne coole Zahl – von Hand auf schweren hellgelben Karton gedruckt. Ich wuerd jetzt nicht mit der Zunge drueberfahren, aber ein farbenfroher Augenschmaus ist das „Magic Finger“ Poster allemal…

Mudhoney and Swans

Die letzte grosse, ich meine wirklich grosse Richtungsverschiebung im Musikgeschmack einer ganzen Generation brach durch eine Hand voll Bands aus Seattle auf die Musikwelt ein. Die Protagonisten waren damals noch kleine Garagen-Metal-oder Punkbands wie Nirvana, Pearl Jam, Soundgarden und die wohl wichtigsten Initialzuender Mudhoney! Und Letztere haben fuer Ihren Gig in Hamburg wieder ein Poster in meiner kleinen Farbenkueche bestellt. Nur haben sie mich auf dem schwarz/weiss Bein erwischt. Das Poster erzaehlt in nur einem Bild eine komplexe Geschichte von endlosen Touren mit exzessiven Gigs. Und wenn man ganz genau hinguckt kann man den Seattle Sound sogar hoeren. Jedenfalls die Techniker unter Euch. Dieses und weitere Mudhoney Gigposter aus meiner Feder gibt’s hier

Neulich in Dresden: Michael Gira schickte sich an, mit seiner kleinen Baufirma SWANS das Dach des Beatpol abzureissen. Die Verstaerker arbeiteten an der Grenze ihres Leistungsspektrums im zerstoererischen Dezibel Bereich und man meinte fast, es rhythmisch von der Decke rieseln sehen zu koennen… Stattdessen haben sie aber ne Wand eingezogen. Aus massiven Gitarren-Bloecken stapelten die sechs New Yorker in absoluter Perfektion ein Bauwerk aus dem Boden, das noch lange seinesgleichen suchen wird. Auf meinem zweiten SWANS-Poster ist es wieder Teufel Paul W. Tibbets, der gut gelaunt von seiner Mission, der Welt zu zeigen, wer der Herr im Hause ist, zurueckgekehrt. Beide SWANS-Poster (Link zum Shop) gibt’s hier

The XX and Thee Oh Sees

In den letzten Wochen beschaeftigte ich mich mit Poster-Auftraegen fuer zwei sensationelle Konzerte wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten:

Direkt am Koelner Dom, auf dem Dach des Museums Ludwig, in dem ich uebrigens bei meinem letzten Besuch in einer Sonderausstellung Siebdrucke von Roy Lichtenstein bewundert habe, gaben Thee Oh Sees eines ihrer in Deutschland aeusserst raren Konzerte. Vor gerade 200 Besuchern, mehr passen naemlich beim besten Willen nicht auf das Dach, entzuendeten die fuer mitreissende Club-Gigs bekannten San Franciscoer um John Dwyer ihr Punk-Rock-Feuerwerk. Mann, waer ich gern dabei gewesen. Hier koennt Ihr Euch mal ein Bild davon machen, was ich damit meine. Uebrigens: das Poster wirkt erst bei Nacht…

Mindestens ebenso spektakulaer, nicht nur wegen der Kulisse des schon seit Jahren stillgelegten Vergnuegungsparks Plaenterwald, veranstalteten The XX im Berliner Spreepark mit „The XX – Night + Day“ gleich mal ein kleines Festival fuer 1000de Besucher. Sim, Croft und Smith suchten fuer ihre Konzert- oder besser Festivalreihe, fuer die neben dem Berliner Spreepark auch krasse Gelaende in London und Lissabon ausgewaehlt wurden, Bands und Kuenstler aus, denen sie selber Tickets abkaufen wuerden oder die sie als sehr inspirierend empfinden…

Kreator

Als die Bestellung eines Siebdruck Tourposters fuer die Thrash-Metal-Barden KREATOR auf meinen Zeichentisch flatterte, hatte ich sofort die in nahezu alle Schulbaenke meiner kleinen Polytechnischen Oberschule geritzten Schriftzuege vor Augen. Dort wurden von boesen Buben mit der Spitze des Zirkels bildgewaltige Bandnamen wie Napalm Death, Motörhead, Slayer und eben Kreator mathestundenlang eingearbeitet. Damals kam mir diese Logoartige Typo erstmals vor die Netzhaut. In Ermangelung der Beschaffbarkeit solcher Platten oder eines Internetanschlusses, geschweige denn dessen Erfindung, durfte mein Trommelfell auf die Ueberreizung mit der Musik dieser Bands  noch ein paar Jahre warten. Fast schon „Leider“ glaube ich nicht, dass Kids heute noch solche Revolution in sich verspuehren… Der groesste Revoluzzer im Klassenzimmer ist wohl meistens der Lehrer. Aber bei der Recherche zu Kreator fand ich ein witziges Video vom Kinderkanal im Internet: Mille erklaert den Kindern den Heavy Metal – und schemenhaft die Herkunft des Namen Kreator Davon liess ich mich natuerlich zu meinem Poster inspirieren… Ein paar Exemplare dieses mit drei Sieben auf schwerem schwarzen Karton handgedruckten Posters gibt’s hier

Rocket from the Crypt, 2013

Die Kalifornier Rocket from the Crypt schiessen 2013 endlich wieder einmal ein paar Punkrockraketen ueber den grossen Teich. Allerdings gehen sie mit ihrer Munition sehr sparsam um und haben als Zielorte ihres Beschusses lediglich 5 europaeische Staedte vorgesehen. In Berlin schlug ihre Rakete im Festsaal Kreuzberg ein. Die Karten waren lichtblitzschnell vergriffen, und die Gigposter zur Show verdampften schon hinter der Buehne und wurden erst gar nicht am Merchstand gesichtet… Aber: Ein paar Poster haben es noch in den sicheren Douze-Shop geschafft…

Avett Brothers, I am Kloot & Pearl Jam

Es ist ziemlich viel Graphit uebers Papier gestrichen, Tusche ins Papier gesaugt und gleich Literweise Siebdruckfarbe durch die Gage gedruckt worden, seit ich hier die letzten Poster vorgestellt habe. Deashalb prasselt heute gleich ne ganze Wand Poster auf Dich ein. Nun, ich gelobe Besserung und will versuchen demnaechst hier wieder häufiger meine neuesten Arbeiten vorzustellen – und soviel sei an der Stelle schonmal verraten, fuer die naechsten Monate sind schon jetzt wieder beinahe unglaubliche Poster im Rohr…

Eine Band hat wie keine zweite Musikgeschichte geschrieben. Man sagt die Einstuerzenden Neubauten, Trio oder gar Kraftwerk haette es ohne sie gar nicht gegeben. Fraktus, die Helden meiner Jugend sind wieder da! Sie trennten sich nach einem Gig, bei dem ein Hamburger Club voellig niederbrannte. Und nun schreiben sie ein neues Kapitel in der Musikgeschichte: das Letzte. Mein Poster fuer den Dresdner Gig ist mit 3 verschiedenen Weißtoenen auf schweren, schwarzen Karton gedruckt. Ich sag nur: der Bus ist da!

Anfang des Jahres fanden im legendaeren Kater Holzig die ersten Berlin Graphic Days statt. Die Agentur „Berlin Pieces“ organisierte dieses zweitaegige Event bei dem der geneigte Berliner mit Cocktailglas in der Hand und cooler Livemusik im Ohr Grafik aller Coleur anschauen und bei Kaufimpuls auch sofort reagieren konnte. Felix the Cat war vor fast genau 100 Jahren der erste Grafik-Star der noch jungen Filmstudios in Hollywood und darf auf dem Poster das Berlin Graphic Days Logo wegzutschen….

Die umtriebigen Leute von Blunt Graphics luden zur neuerlichen Group-Show in die Gangster-Hauptstadt Chicago: Prohibition und Prostitution, Killer, geschmierte Polizisten und Schmuggel… Die Vielfalt der Bilder fuer die Ausstellung „Loaded Guns“ ist unueberschaubar. Mein dreifarbiger Siebdruck zeigt einen schwer bewaffneten Gentleman. Welcher Fraktion er angehoert, entscheidet der Betrachter. Die Ausstellung laeuft vom 15.03.2013 bis 19.04.2013 in der Chicagoer Galerie F.

Pearl Jam Poster sind eine Sache fuer sich. Kaum sind sie gedruckt, sind sie auch schon weg. Kein Fan kauft lieber Gigposter seiner Helden als es die Pearl Jam Fans tun. Diesen Fakt nutzte die Band und beauftragte fuer ihre 2006er Tour einige Posterkuenstler, CCFA- Benefiz – GigPoster  zu gestalten und zu drucken. Diese Poster werden jetzt in einer von Pearl Jam unterstuetzten Ausstellung im Lukas-Krankenhaus in Buende gezeigt. Der Organisator der Ausstellung bat mich, ein Poster fuer diese Schau zu gestalten. Dieses habe ich in einer Mini-Auflage in verschiedenen Varianten gedruckt. Die Poster und Erloese der Verkaeufe werden zu Gunsten wohltätiger Zwecke eingesetzt.

Wenn waehrend des Konzerts der Strom mal ausfiele,  stünden alle Bands im Dunkeln. Bei einem Konzert von Iam Kloot haette man dann aber die Chance noch etwas zu hoeren – weil sie bekannt sind fuer den oft unverstaerkten Sound ihrer Lieder – denn das sind ihre Songs: gute Texte auf wunderschoenen Melodien. Mein Poster  fuer die Dresdner Show ist auf Wunsch der Band in einer sehr kleinen Auflage mit zwei Sieben auf starkem Karton gedruckt.

Aus North Carolina (Amerika-Nord) kommen die NASCAR-Autorennen, Hurrican-Katastrophenmeldungen, der Rote Cardinal und eine der derzeit besten Folkrock-Bands, die Avett Brothers und die Gigposter zur 2013er Europatournee kommen allesamt druckfrisch aus der Douze Druckhoele. Fuer die Konzertbesucher im UK, Irland und Deutschland gab’s am Merch-Booth jeweils exklusive Gigposter – und wie gehabt, gibt’s ein paar davon auch hier

The Black Keys & Artprints 2012

So schliesst sich der Kreis…

… denn mit zwei Postern fuer The Black Keys begann das Jahr 2012 und die selbe Band vervollstaendigt ihre diesjährigen  Deutschlandgigs wiederum mit Gigpostern aus meiner Feder zu den Konzerten in Muenchen und Duesseldorf. Und wie schon im Februar versperrt auf dem Poster fuer die Show in der Muenchner Olympiahalle eine Polizistin den Weg der Band im Tourvan, einem alten El Camino.

Dem Publikum fuer die Black Keys  Show in der Duesseldorfer Mitsubishi Electric Halle verlange ich mit meinem Poster ein etwas tieferes Verstaendnis fuer die Theorie der Farbsysteme ab. Wer mit dem CMYK-Modell vertraut ist, wird den Augenzwinker des Motivs erkennen; Alle Anderen koennen sich ja einfach an drei leuchtenden Farben erfreuen, mit denen das tiefe Schwarz hier im Kontrast steht.

Beide Poster wurden mit vier Sieben in recht kleiner Auflage gedruckt, von denen der groessere Teil wie immer bereits bei den Konzerten verkauft wurde. Aber natuerlich gibt’s auch dieses Mal noch welche hier: im Shop.

In Eugene/Oregon kümmern sich die Künstler des Kollektivs Blunt Graphics nicht nur um die Bespielung ihres eigenen Siebdrucktischs, sondern laden regelmaessig Künstler aus der ganzen Welt ein, ihre kleine Galerie, oder die Raeume befreundeter Galerien in Los Angeles oder Chicago mit interessanten Siebdruckinterpretationen bunt zu machen. In ihrer aktuellen Ausstellung wurde eine Auswahl illustrer Kollegen/Studios wie Frank Kozik, Marco Almera, Alan Forbes,  und viele viele mehr gebeten, Movie-Poster im Stil von Ed Roth zu gestalten. Anfangs dachte ich, die guten Filme seien schon alle vergriffen – bis mir wieder einer meiner Lieblingsstreifen einfiel. Gedruckt wurde meine Hommage an Ed“Big Daddy“ Roths Kunst mit drei Sieben in einer Micro-Auflage (Link zu neuen Postern im Shop) von nur 60 Stueck.

In meiner Liste von Postern fuer meine Dresdner Lokalhelden hat sich ein weiteres Loch gefuellt. The Lazy Boys (Link zu neuen Postern im Shop) haben mir schon lange unter den Naegeln gebrannt. Zu Brennholz wird hier auch das Instrument des texanischen Kontrabassisten verarbeitet. Apropos Lokalhelden, der geneigte Dresdner Nachtschwaermer wird hier noch ganz andere Assoziationen haben…

Die Schusterin hat zerissene Schnürsenkel, der Frisör Haare aufm Ruecken…

… und ich suche einfach nach Ausreden fuer meine derart verspaeteten News, denn: Es ist jetzt schon ein paar Monate her, dass eine taetowierte Matrosin auf den offiziellen Flatstock Europe 8  Postern durch die Leere einer Hamburger Bierflasche in die Ferne der Musiklandschaft illerte – und sich dabei praechtig amuesierte… Was sie da sah? Sich selber – beim maritimen Ahoi – denn mein Flatstock-Poster vom Vorjahr war zum offiziellen Key Visual des Reeperbahn-Festivals mutiert… man konnte der bis in die Nasenloecher taetowierten Gruesserin quasi nicht aus dem Weg gehen. Das 2012er Flatstock Poster wurde wie das Poster fuer 2011 mit sechs Farben, sehr aufwendig, in kleiner Auflage gesiebdruckt. Und, einige wenige Exemplare gibt’s natuerlich: Hier!

Fünf New Yorker um Michael Gira brachten dieser Tage eine der krassesten Platten der letzten Jahre in die Regale. Lange hat mir keine Musik mehr so den Boden unter den Fuessen weggerissen wie diese neue Swans Scheibe. Ca. 120 Minuten fummeln die an Pandoras Buechse rum – dass es einem Angst und Bange wird… Den Boden unter den Fuessen riss es auch den Menschen weg als Pilot Paul W. Tibbets 1945 die Buechse der Pandora, Namens „Little Boy“ von seinem B29 Bomber ueber Hiroshima aufriss. Lange hab ich auf die passende Band gewartet. Auf meinem Swans Poster steht dieser Teufel stolz vor seiner Hoellenmaschine. Gedruckt wurde das Poster fuer die Show im Hamburger Kampnagel mit nur drei Sieben, allerdings in silbrig schillernden, teilweise transparenten Farben. Zum Bestellen geht’s hierlang

Krass fette Hallen fuellen Muse mittlerweile mit ihren verfreakelten Elektro-Gitarren-Soundkonstruktionen. Der unverwechselbare Gesang von Matthew Bellamy und wuchtig arrangierte Gitarrenwaende sind zu deren Markenzeichen geworden. Doch das geschulte Ohr hoert auch ein mathematisch korrekt durchkonstruiertes Gelaender, und kann dann nicht mehr davon lassen. Diese Konstruktion zeigt mein Poster zu den Riesenhallenkonzerten von Hamburg und Muenchen – uebrigens, verglichen mit den Locations wurde das Poster mit nur zwei Sieben in verschwindend geringer Auflage von nur 50 Stueck gedruckt! Zum Shop

Als sich vor mittlerweile 11 Monaten unser Sohn beim Erblicken des Lichts der Welt einige Zeit liess, drehte sich im Kreisssaal eine alte Scheibe der Tindersticks in Hot Rotation. Ich weiss nicht mehr genau, warum ich ausgerechnet die Barfliegen Tindersticks  fuer die Geburt aussuchte, auf jeden Fall liebe ich deren hoerbar handgemachte, melancholische Musik. Umso mehr freute ich mich, fuer deren Gig beim 2012er Rolling Stone Weekender ein Gigposter zu drucken! Mein Poster zeigt den traurigsten Moment eines Abends in der Lieblingsbar: den Kehraus. Ein paar Exemplare meines mit zwei Sieben in einer Auflage von 100 Stueck gedruckten Posters gibt’s hier