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Anfang der Neunziger  sah es ganz so aus, als haette fuer in Vinyl gepresste Musik die letzte Stunde geschlagen: dieser gar nicht mal so gute, kleine, fiese Silberling „Compakt Disk“ drueckte die schwarzen Scheiben sukzessive Richtung Abgrund. Nun hat die CD ihre besten Tage auch hinter sich und fristet ihren Altersruhestand als Bieruntersetzer oder Blitzableiter, aber die Schallplatte gibt’s immer noch. Und wie!

Zum 25(!)jaehrigen Bandjubilaeum bringt Die Art jetzt eine alte Scheibe neu raus, die es dazumal nur in Silberplaste gab. Das 1993 erschienene und seit Jahren restlos ausverkaufte 3. Album "Gift", das mit Streicherarrangements und experimentellen Popelementen gar nicht mehr so punkig daherkam, erblickte in einer limitierten 300er Kleinstauflage zum zweiten Mal das Licht der Welt. Da mir das 90er Jahre Cover so yesterday vorkam hab ich es vor dem Aufwendigen Siebdruck natuerlich noch mal ordentlich verARTztet.

Ein paar Bilder vom Druck und schoenen Details gibt’s in der Galerie. Dieses Album ist der Auftakt zu einer limitierten Sammelbox, welche nach und nach mit solchen Wiedergeburten gefuellt werden soll.

Tip: Bei Interesse sollte man schnell handeln, denn die strenge Limitierung verbietet ein Wiederbefuellen leerer Plattenregale. Zum Shop geht’s hier lang...  

 

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Don’t mess with Texas,

steht in Texas ueberall: auf Souvenir-Shirts, Verkehrsschildern und Bierseideln, ja die deutschen Einwanderer haben Spuren hinterlassen... Jetzt bin ich vom SXSW-Festival in Austin, auf dem das Douze Studio bei der 29. Flatstock viele Poster an den Cowboy gebracht hat, mit sehr interessanten neuen Jobs im Terminkalender zurück. Einiges davon wird bald hier auf der Seite zu sehen sein. Ich hab mich mal kurz mit nem Texaner gemessen, und – der Sheriff hat schneller gezogen... Bilder dazu gibt’s neu in der Galerie

Die Kalifornier Fu Manchu tourten in den letzten Wochen durch Europa. Fuer manche ist es Hardcore Punk, fuer andere Stoner Rock. Fuer mich ist das der laengste Sountrack fuer einen Film voller Skateboard Tricks. Gedruckt ist das Poster mit zwei Sieben in einer mini Auflage von nur 80 Stueck. Jetzt im Shop

Man hat nicht mehr mit ihnen gerechnet. Denn nachdem der Schlagzeuger der Band - Gerhardt „Jerry“ Fuchs - 2009 bei dem Versuch, sich aus einem stecken gebliebenen Fahrstuhl zu befreien, ein paar Stockwerke tief gefallen war, erlag er seinen schweren Verletzungen. Aber dem Rest der Band Maserati schloss sich ein neuer Schlagzeuger an und sie kamen – und zwar auch ins Dresdner AZ-Conni, den mit Abstand kleinsten Club ihrer Tour - und schickten alle so was von weit in den Kosmos... Mit drei besonders praechtigen Metallfarben und einem Gruenspahn druckte ich das Poster fuer diese einzigartige Show in einer kleinen Auflage von nur 66 Stueck. Jetzt im Shop

Neue Bilder vom SXSW, den neuen Postern und viele anderen, interessanten Details findet ihr in der Galerie...

 

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Hut, Bart und Sonnenbrille,

vielleicht noch den Kragen nach oben stellen, und die Wahrscheinlichkeit in der Menge erkannt zu werden sinkt enorm – umgekehrt proportional steigt mit dieser Maskerade die Wahrscheinlichkeit von der Security auf die Bühne geschoben zu werden... Nach Kid Rock kam mir jetzt im kurzen Abstand glatt der zweite Blues Brother: Jan Delay unters Sieb. Der fuellte naemlich mit seiner Disco No.1 bei seiner Tour die Hallen des Landes. Gedruckt wurde das Poster mit 5 Sieben, mit Tagesleuchtfarben und transparentem Silber, auf feinstem, chremeweissen Karton. Und wie es sich fuer Disco gehoert steigt das Poster unter UV-Licht direkt auf No.1!

Bereits zum zweiten Male wurde Connor Obersts Band in unserem Hause bedient: Bright Eyes  touren naemlich gerade um die Welt, um möglichst viele Menschen von der Qualitaet ihres neuen Albums „The People’s Key“ zu ueberzeugen. Und ganz anders als bei den Blues Brothers sind auf dem Poster fuer das Berliner Bright Eyes  Konzert sehrwohl Augen zu sehen, nur sind es nicht Herrn Obersts Eyes die hier so leuchten, sondern diese hier zieren die Spitze der Pyramide die die Rückseite der Dollarnoten fuer viele Verschwoehrungstheoretiker zu einem Raetsel macht. Gedruckt wurde eine kleine Auflage des Posters mit drei Sieben, in einem mit Gold versetztem Ocker, einem Kupferspan und einem lasierendem Grau auf chremeweissem Karton. Die metallhaltigen Farben reflektieren das Licht in verschiedenen Betrachtungswinkel immer wieder neu. Die letzen Exemplare des Posters gibt’s hier im Shop.

Im Maerz werde ich mir die Rückseiten der Dollarnoten noch mal ganz genau angucken: das Douze Studio wird auf der Flatstock  beim SXSW-Festival in Austin ausstellen. Ab April gibt’s hier dann viele neue Ueberraschungen ...  

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Music is a Form of Art...

unter diesem Namen findet hier in Dresden, die eingeborenen ueblichen Verdaechtigen werden es wissen, eine kleine und feine Konzertreihe statt, die in den letzten Tagen des vergangenen Jahres einen ganz besonderen Leckerbissen in die Stadt lockte. Und wer sich durch den verschneiten Winterwald bis zur Berghuette "Altes Wettbuero" durchgeschlagen hatte, wurde von Mahjongg mit sowas von einer Form of Art belohnt, dass man gar nicht mehr klarkommen wollte. Vier abgefraeste Chicagoer zauberten mitreissende synth-punk Melodien aus abgewetzten Koffern und versetzten ein ansonsten schwer zu begeisterndes Dresdner Publikum in zuckende Extase.

Auf dem Weg anstaendiges Bier fuer den Douze Posterstand bei der Flatstock 14 zum Pitchfork Festival in Chicago zu besorgen, fiel uns dieser quirlige Haufen Band neben gewohnten Klaengen und Anblicken von Public Enemy oder Vamire Weekend quasi gleichzeitig ins Ohr und Auge. Es war nur konsequent bei der ersten sich bietenden Gelegenheit ein Mahjongg- Poster   zu drucken...  

...nun ergab es sich also und ich druckte das Poster mit vier Sieben und speziell transparenten Farben (cyan, magenta, zwei verschiedene grautoene) ungefaehr 80 mal auf prächtigem, naturweissem Karton.

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Ein Cowboystiefel voll Schnaps

hätte nicht gereicht mir glauben zu machen, dass ich jemals ein Poster für den Kid Rockrowdy  drucken würde. Aber pünktlich zu seiner Wiederauferstehung als nunmehr gereiftem Folkrocker landete eine Anfrage einer guten, alten Bekannten auf meinem Zeichentisch…Zur in Deutschland einzigen Promo-Show für das neue Album „Born Free“ stellte er in Köln – und das ist dann doch noch beim alten: von einer amerikanischen Schnapsmarke und Warner Europe organisiert, seine neuesten auf Compact Disc gepressten Noten und Worte vor. Das auf 100 Stück limitierte Poster sollte auf dem freien Markt kaum zu haben sein – ausser, naklar, ein paar wenigen Artist Proofs hier im Shop. Es wurde von mir sehr aufwendig gezeichnet und durch 6 Siebe auf extrem schweren Karton mit lasierenden oder deckenden Farben und einem Gold gedruckt. Herrn Rock hat sein jugendliches Konterfei auf dem Poster so sehr gefallen, dass er es spontan in das Pressefoto hielt. Sieben Unterschiede sind zu finden…

Als ich vor einiger Zeit eine kleine Promotour in Sachen Siebdruck Gigposter durch Londoner Plattenläden und ähnlich rockig sortierte Läden und Galerien unternahm, blickte ich aussschliesslich in skeptische Gesichter, nachdem ich meine Geschichte von aufwendig gezeichneten, handgedruckten und limitierten Konzertplakaten erzählte. (jetzt denk ich, vielleicht lag’s auch  an meinen kreativen Vokabeln?) Jedenfalls konnte sich kein Händler vorstellen, dass für solche Kunst überhaupt ein Markt existiert, und ich gab London als Poster Hot Spot auf. Das war vor sechs Jahren.

Inzwischen haben die angelsächsischen Siebdruck-Kollegen den Stein gehöhlt und Gigposter sind auch auf der Insel keine unbekannte Grösse mehr, sogar im Gegenteil: Englische Bands haben grosses Interesse an den bunten, phantasievollen Konzertankündigungen, die nach dem Gig nicht im Nirvana verschwinden, sondern von Fans und Sammlern dauerhaft exklusive Plätze in Clubs oder Wohnzimmern zugewiesen bekommen. So tourten The Coral in den letzten Wochen quer durch Europa und speziell für das Abschlusskonzert in der Londoner Royal Albert Hall wurde dann ein Siebdruck im Douze Studio gefertigt. Vier sehr lasierende Blautöne beschreiben eine naive Unterwasserwelt und ein knalliges Korallenrot setzt ein paar Akzente und die Typo The Coral . Und da es sich um eine Band aus der Nähe von Liverpool handelt, kommt auch ein kleines farbloses Submarine vorbeigetaucht…

Auch in den Wochen bis zum Jahreswechsel werden weiter spannende Poster designt und durchs Sieb gedruckt. Im Shop läuft die sich so grosser Beliebtheit erfreuende 3for2 Aktion weiter. Alle Bestellungen, die bis zum 22. Dezember 18.00 Uhr eingehen, werden noch am selben Tag verschickt und sollten damit noch pünktlich vor den Feiertagen ankommen (funktioniert natürlich nur innerhalb Deutschlands).

 

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Der Rock’n’Roll frisst seine Kinder!                   

Jetzt kann ich mir gut vorstellen, weshalb Musiker nach wochenlangem Touren Hotelzimmer verwüsten, Fernseher ausschiessen, zum Entzug von was weiß ich was muessen oder Bands sich gar gleich ganz auflösen. Nach Umzug der Werkstatt, diversen Ausstellungen und Postershows in München, Leipzig, Hamburg und Dresden ist’s jetzt erstmal ruhig geworden – gerade rechtzeitig, sonst wär ich implodiert.

Nach ewigem Hin und Her ist das Douze Studio letztendlich doch umgezogen, und mittlerweile ist auch das erste Poster mit 4 Sieben auf perlweiss-farbenem Karton gedruckt: das Dresdner Konzert von Sivert Hoyem, dem Sänger der Band Madrugada, die sich kurz nach dem Tod des Gitaristen Robert Burås „auf unbestimmte Zeit“ zurückgezogen haben, wurde mit einer Norwegischen Nachtlandschaft stimmungsvoll bebildert. Ein paar Exemplare gibts wie immer hier im Shop.

Ausserdem sind nach den Ausstellungstouren noch ein paar letzte Flatstock Poster , einige wenige begehrte Pearl Jam Poster und meine letzten Exemplare des bisher einzigen Siebdruck Gigposters der Toten Hosen zu haben.

Apropos Ausstellung: Eine neue Ausstellung zum Buch „Sqeegee – die Siebdruck Bewegung“ wird von Red Can, einem interessanten Vinyl- und Posterlabel aus München präsentiert. In dem Buch werden viele aktuell interessante europäische und auch ausgewählte amerikanische Posterkünstler vorgestellt (auch hier im Shop erhältlich). Die Schau ist noch bis Weinachten in München zu sehen, weitere Infos gibts hier!

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Es hat ein paar Tage gedauert

bis sich meine Hände wieder gesund anfühlten, nachdem ich sie mir mit jedem Punkt der Zeichnung des neuen Queens of the Stone Age Posters sukzessive verkrampfte. Wie schon für Iggy and the Stooges, Them Crooked Vultures und Pearl Jam punktete ich mit nem uebel kleinen Fineliner zwölf Tage und zwölf Nächte jede Siebvorlage einzeln: dit dit dit dit dit... Erst der Druck des dritten Siebes überzeugte mich dann, wie schon bei den zuvor genannten Postern, mit diesem immensen Zeichnungsaufwand keine Fehlentscheidung  getroffen zu haben. Dem sich ständig verändernden Planeten die Lebensnotwendigen Umstände abgewinnen zu können, wie es die Echsen tun, ist bemerkenswert – der Mensch jedenfalls scheint schon nach kurzem Gastspiel an seine Grenzen zu stoßen...  Das QOTSA-Poster  ist so angelegt, dass bei Interesse ein momentan in einem schwedischen Möbelhaus erhältlicher Rahmen dem Ganzen noch den letzten Feinschliff gibt. Bilder vom Prozess und Tips zum Rahmen findet Ihr hier!

Die fünfte Auflage des Europäischen Ablegers der amerikanischen Flatstock  findet wie schon 4 Jahre zuvor auf dem Hamburger Spielbudenplatz, mitten auf der Reeperbahn statt. Angekoppelt an das Reeperbahn Festival, ein über die Klubs und Konzertsäle verteiltes Musikfestival, werden zur Posterschau Flatstock Europe 5  an kleinen Ständen Farb- und Symbolgewaltige Gigposter von Ihren Schöpfern aus aller Welt – vorwiegend Amerika/Nord – angeboten. Einer herrliche Siebdruckvariante des offiziellen Plakates zur Flatstock PosterShow gibt’s dann am Douze Stand, und Reste der mini Auflage von nur 77 Stück danach hier im Shop. Aktuelle Informationen zu den anwesenden Künstlern findet Ihr auf der Seite vom Reeperbahnfestival.

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Von Siebdruck hatte ich noch nie etwas gehoert ...

DTH

... da tourten Die Toten Hosen schon durch Klubs und Konzertsaele der Republik und spielten meine Lieblingslieder – und beinahe haette ich damals meine Pinsel und Farben gegen ein Schlagzeug getauscht um es Ihnen gleichzutun...

 

Ich hab weiter gepinselt, und nun beginnen Die Toten Hosen ihre 2010er Tour, die Sie unter anderem durch Osteuropa, den Nahen Osten und ein paar Alpenlaender führen wird, mit einem relativ kleinen Gig, hier in Dresden, bei mir um die Ecke. Und da ich ja immer noch kein Schlagzeug spiele soll es eben ein Siebdruckposter geben. Also hab ich mich in der groessten Hitze an den Zeichentisch gesetzt und ein Poster entworfen, um meine Heimatstadt vor dem deutschen PunkRock Urknall zu warnen!

Das Poster wurde mit vier Sieben in einer Auflage von 500 Stück gedruckt und ist fuer einen schmalen Taler ab sofort im Shop der Band  zu haben. Ich rate Euch bei Interesse nicht all zu lange zu zappeln, die Fans der Hosen kennen kein Erbarmen und werden die Poster schnell wegkaufen...

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Erstens kommt es anders...

...und zweitens als man denkt. Nach Abschiedsparty, Umzugskartons packen, Visitenkarten mit neuer Adresse drucken und diversen Vorbereitungen auf einen grossen Umzug – bleibt nun doch alles beim Alten. In letzter Minute hab ich mich doch noch von den Vorzügen einer Modernisierung meiner Werkstatträume und den damit verbundenen Strapazen überzeugen lassen. Und ehrlich nachgedacht: eine Terrasse ist nicht uebel.

Da hatte ich also unerwartet viel Zeit fuer Kunst und Drucke – und rausgekommen sind vier aufwendige Poster von denen ich hier kurz berichten will: Wolfmother, die Australopetiken des R’n’R’, legten im Januar ihre Eier in 3 deutschen Nestern ab und werden dann im Mai zur grossen Europatour ihre Brut besuchen kommen. Das Poster zur Januartour wurde mit Hilfe eines bekannten Italieners gestaltet und mit nur zwei Sieben – beige und 7farbigem Irisdruck -  in Regenbogenfarben gedruckt.

Im  verträumten Lingen treibt angeblich ein Karpatenhund sein Unwesen und verschleppt die Jungfrauen des Staedtchens in einen ungeheuren „Alten Schlachthof“ – der am Ende so schlimm doch nicht sein kann: wurde er doch von den INTRO Lesern zum besten Liveclub des Jahres gewählt. Das neue Poster zeigt einen Schnappschuss des Karpatenhundes mit Jungfrau...

Die Galerie 1988 in Los Angeles und OMG haben eine Ausstellung mit Postern, die ein herausragendes Sportereignis zum Thema haben, ins Leben gerufen. Die Fussballweltmeisterschaft der Frauen im Jahre 2006 – ausgerechnet in Amerika/Nord und ganz speziell das Endspiel, Deutschland – Schweden, aus dem die deutschen Damen als Weltmeisterinnen hervorgingen ist Thema meines Beitrags fuer diese Schau. Wenn die Amis noch welche uebrig lassen, gibt’s die dann bald hier im Shop.

Mein zweiter Kunstdruck zeigt schon wieder eine Reiterin – hmm – diesmal allerdings auf einer weniger wuschligen Rakete. Das Rocket Girl ist mein Beitrag zum diesjährigen Dresdner Hutball. Auch hier werden es wohl nur ein paar wenige Exemplare in den Shop schaffen.

 

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