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In den letzten Wochen beschaeftigte ich mich mit Poster-Auftraegen fuer zwei sensationelle Konzerte wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten:

Direkt am Koelner Dom, auf dem Dach des Museums Ludwig, in dem ich uebrigens bei meinem letzten Besuch in einer Sonderausstellung Siebdrucke von Roy Lichtenstein bewundert habe, gaben Thee Oh Sees eines ihrer in Deutschland aeusserst raren Konzerte. Vor gerade 200 Besuchern, mehr passen naemlich beim besten Willen nicht auf das Dach, entzuendeten die fuer mitreissende Club-Gigs bekannten San Franciscoer um John Dwyer ihr Punk-Rock-Feuerwerk. Mann, waer ich gern dabei gewesen. Hier koennt Ihr Euch mal ein Bild davon machen, was ich damit meine. Uebrigens: das Poster wirkt erst bei Nacht...

Mindestens ebenso spektakulaer, nicht nur wegen der Kulisse des schon seit Jahren stillgelegten Vergnuegungsparks Plaenterwald, veranstalteten The XX im Berliner Spreepark mit „The XX - Night + Day“ gleich mal ein kleines Festival fuer 1000de Besucher. Sim, Croft und Smith suchten fuer ihre Konzert- oder besser Festivalreihe, fuer die neben dem Berliner Spreepark auch krasse Gelaende in London und Lissabon ausgewaehlt wurden, Bands und Kuenstler aus, denen sie selber Tickets abkaufen wuerden oder die sie als sehr inspirierend empfinden...

Ein paar Exemplare der in sehr limitierter Auflage gesiebdruckten Poster gibt’s hier...

 

 

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Als die Bestellung eines Siebdruck Tourposters fuer die Thrash-Metal-Barden KREATOR auf meinen Zeichentisch flatterte, hatte ich sofort die in nahezu alle Schulbaenke meiner kleinen Polytechnischen Oberschule geritzten Schriftzuege vor Augen. Dort wurden von boesen Buben mit der Spitze des Zirkels bildgewaltige Bandnamen wie Napalm Death, Motörhead, Slayer und eben Kreator mathestundenlang eingearbeitet. Damals kam mir diese Logoartige Typo erstmals vor die Netzhaut. In Ermangelung der Beschaffbarkeit solcher Platten oder eines Internetanschlusses, geschweige denn dessen Erfindung, durfte mein Trommelfell auf die Ueberreizung mit der Musik dieser Bands  noch ein paar Jahre warten. Fast schon „Leider“ glaube ich nicht, dass Kids heute noch solche Revolution in sich verspuehren... Der groesste Revoluzzer im Klassenzimmer ist wohl meistens der Lehrer. Aber bei der Recherche zu Kreator fand ich ein witziges Video vom Kinderkanal im Internet: Mille erklaert den Kindern den Heavy Metal – und schemenhaft die Herkunft des Namen Kreator Davon liess ich mich natuerlich zu meinem Poster inspirieren... Ein paar Exemplare dieses mit drei Sieben auf schwerem schwarzen Karton handgedruckten Posters gibt’s hier ...  

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Die Kalifornier Rocket from the Crypt schiessen 2013 endlich wieder einmal ein paar Punkrockraketen ueber den grossen Teich. Allerdings gehen sie mit ihrer Munition sehr sparsam um und haben als Zielorte ihres Beschusses lediglich 5 europaeische Staedte vorgesehen. In Berlin schlug ihre Rakete im Festsaal Kreuzberg ein. Die Karten waren lichtblitzschnell vergriffen, und die Gigposter zur Show verdampften schon hinter der Buehne und wurden erst gar nicht am Merchstand gesichtet... Aber: Ein paar Poster haben es noch in den sicheren Douze-Shop geschafft...

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Es ist ziemlich viel Graphit uebers Papier gestrichen, Tusche ins Papier gesaugt und gleich Literweise Siebdruckfarbe durch die Gage gedruckt worden, seit ich hier die letzten Poster vorgestellt habe. Deashalb prasselt heute gleich ne ganze Wand Poster auf Dich ein. Nun, ich gelobe Besserung und will versuchen demnaechst hier wieder häufiger meine neuesten Arbeiten vorzustellen - und soviel sei an der Stelle schonmal verraten, fuer die naechsten Monate sind schon jetzt wieder beinahe unglaubliche Poster im Rohr...

 

Eine Band hat wie keine zweite Musikgeschichte geschrieben. Man sagt die Einstuerzenden Neubauten, Trio oder gar Kraftwerk haette es ohne sie gar nicht gegeben. Fraktus, die Helden meiner Jugend sind wieder da! Sie trennten sich nach einem Gig, bei dem ein Hamburger Club voellig niederbrannte. Und nun schreiben sie ein neues Kapitel in der Musikgeschichte: das Letzte. Mein Poster fuer den Dresdner Gig ist mit 3 verschiedenen Weißtoenen auf schweren, schwarzen Karton gedruckt. Ich sag nur: der Bus ist da! 

 

Anfang des Jahres fanden im legendaeren Kater Holzig die ersten Berlin Graphic Days statt. Die Agentur „Berlin Pieces“ organisierte dieses zweitaegige Event bei dem der geneigte Berliner mit Cocktailglas in der Hand und cooler Livemusik im Ohr Grafik aller Coleur anschauen und bei Kaufimpuls auch sofort reagieren konnte. Felix the Cat war vor fast genau 100 Jahren der erste Grafik-Star der noch jungen Filmstudios in Hollywood und darf auf dem Poster das Berlin Graphic Days Logo wegzutschen....

 

Die umtriebigen Leute von Blunt Graphics luden zur neuerlichen Group-Show in die Gangster-Hauptstadt Chicago: Prohibition und Prostitution, Killer, geschmierte Polizisten und Schmuggel... Die Vielfalt der Bilder fuer die Ausstellung „Loaded Guns“ ist unueberschaubar. Mein dreifarbiger Siebdruck zeigt einen schwer bewaffneten Gentleman. Welcher Fraktion er angehoert, entscheidet der Betrachter. Die Ausstellung laeuft vom 15.03.2013 bis 19.04.2013 in der Chicagoer Galerie F. Ein paar Exemplare gibt es wie immer auch hier im Shop...

 

Pearl Jam Poster sind eine Sache fuer sich. Kaum sind sie gedruckt, sind sie auch schon weg. Kein Fan kauft lieber Gigposter seiner Helden als es die Pearl Jam Fans tun. Diesen Fakt nutzte die Band und beauftragte fuer ihre 2006er Tour einige Posterkuenstler, CCFA- Benefiz - GigPoster  zu gestalten und zu drucken. Diese Poster werden jetzt in einer von Pearl Jam unterstuetzten Ausstellung im Lukas-Krankenhaus in Buende gezeigt. Der Organisator der Ausstellung bat mich, ein Poster fuer diese Schau zu gestalten. Dieses habe ich in einer Mini-Auflage in verschiedenen Varianten gedruckt. Die Poster und Erloese der Verkaeufe werden zu Gunsten wohltätiger Zwecke eingesetzt.

Wenn waehrend des Konzerts der Strom mal ausfiele,  stünden alle Bands im Dunkeln. Bei einem Konzert von Iam Kloot haette man dann aber die Chance noch etwas zu hoeren – weil sie bekannt sind fuer den oft unverstaerkten Sound ihrer Lieder – denn das sind ihre Songs: gute Texte auf wunderschoenen Melodien. Mein Poster  fuer die Dresdner Show ist auf Wunsch der Band in einer sehr kleinen Auflage mit zwei Sieben auf starkem Karton gedruckt.

 

Aus North Carolina (Amerika-Nord) kommen die NASCAR-Autorennen, Hurrican-Katastrophenmeldungen, der Rote Cardinal und eine der derzeit besten Folkrock-Bands, die Avett Brothers und die Gigposter zur 2013er Europatournee kommen allesamt druckfrisch aus der Douze Druckhoele. Fuer die Konzertbesucher im UK, Irland und Deutschland gab’s am Merch-Booth jeweils exklusive Gigposter – und wie gehabt, gibt’s ein paar davon auch hier...             

 

 

 

 

 

  

 

 

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So schliesst sich der Kreis...

... denn mit zwei Postern fuer The Black Keys begann das Jahr 2012 und die selbe Band vervollstaendigt ihre diesjährigen  Deutschlandgigs wiederum mit Gigpostern aus meiner Feder zu den Konzerten in Muenchen und Duesseldorf. Und wie schon im Februar versperrt auf dem Poster fuer die Show in der Muenchner Olympiahalle eine Polizistin den Weg der Band im Tourvan, einem alten El Camino.

Dem Publikum fuer die Black Keys  Show in der Duesseldorfer Mitsubishi Electric Halle verlange ich mit meinem Poster ein etwas tieferes Verstaendnis fuer die Theorie der Farbsysteme ab. Wer mit dem CMYK-Modell vertraut ist, wird den Augenzwinker des Motivs erkennen; Alle Anderen koennen sich ja einfach an drei leuchtenden Farben erfreuen, mit denen das tiefe Schwarz hier im Kontrast steht.

Beide Poster wurden mit vier Sieben in recht kleiner Auflage gedruckt, von denen der groessere Teil wie immer bereits bei den Konzerten verkauft wurde. Aber natuerlich gibt’s auch dieses Mal noch welche hier: im Shop.

In Eugene/Oregon kümmern sich die Künstler des Kollektivs Blunt Graphics nicht nur um die Bespielung ihres eigenen Siebdrucktischs, sondern laden regelmaessig Künstler aus der ganzen Welt ein, ihre kleine Galerie, oder die Raeume befreundeter Galerien in Los Angeles oder Chicago mit interessanten Siebdruckinterpretationen bunt zu machen. In ihrer aktuellen Ausstellung wurde eine Auswahl illustrer Kollegen/Studios wie Frank Kozik, Marco Almera, Alan Forbes,  und viele viele mehr gebeten, Movie-Poster im Stil von Ed Roth zu gestalten. Anfangs dachte ich, die guten Filme seien schon alle vergriffen – bis mir wieder einer meiner Lieblingsstreifen einfiel. Gedruckt wurde meine Hommage an Ed“Big Daddy“ Roths Kunst mit drei Sieben in einer Micro-Auflage (Link zu neuen Postern im Shop) von nur 60 Stueck.

In meiner Liste von Postern fuer meine Dresdner Lokalhelden hat sich ein weiteres Loch gefuellt. The Lazy Boys (Link zu neuen Postern im Shop) haben mir schon lange unter den Naegeln gebrannt. Zu Brennholz wird hier auch das Instrument des texanischen Kontrabassisten verarbeitet. Apropos Lokalhelden, der geneigte Dresdner Nachtschwaermer wird hier noch ganz andere Assoziationen haben...

Eine neuer Link findet sich jetzt links in der Navigation: Douze Exhibitions. Gut moeglich, dass sich der Name des Links in den naechsten Wochen noch einmal veraendert, wir haben naemlich viel in dieser Richtung vor. Fuers erste werdet Ihr unter dem Link erfahren, wo Douze Postershows stattfinden, in welchen Plattenlaeden oder Galerien dauerhaft Douze Poster zu sehen und/oder zu kaufen sind, bzw. in welchen Staedten wir noch Kontakte suchen...

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Der Schuster hat zerissene Schnuersenkel, der Frisoer Haare aufm Ruecken, der Fahrradfritze schiebt sein Bike ...

... und ich suche einfach nach Ausreden fuer meine derart verspaeteten News, denn: Es ist jetzt schon ein paar Monate her, dass eine taetowierte Matrosin auf den offiziellen Flatstock Europe 8  Postern durch die Leere einer Hamburger Bierflasche in die Ferne der Musiklandschaft illerte – und sich dabei praechtig amuesierte... Was sie da sah? Sich selber - beim maritimen Ahoi – denn mein Flatstock-Poster vom Vorjahr war zum offiziellen Key Visual des Reeperbahn-Festivals mutiert... man konnte der bis in die Nasenloecher taetowierten Gruesserin quasi nicht aus dem Weg gehen. Das 2012er Flatstock Poster wurde wie das Poster fuer 2011 mit sechs Farben, sehr aufwendig, in kleiner Auflage gesiebdruckt. Und, einige wenige Exemplare gibt’s natuerlich: Hier! 

Fünf New Yorker um Michael Gira brachten dieser Tage eine der krassesten Platten der letzten Jahre in die Regale. Lange hat mir keine Musik mehr so den Boden unter den Fuessen weggerissen wie diese neue Swans Scheibe. Ca. 120 Minuten fummeln die an Pandoras Buechse rum – dass es einem Angst und Bange wird... Den Boden unter den Fuessen riss es auch den Menschen weg als Pilot Paul W. Tibbets 1945 die Buechse der Pandora, Namens „Little Boy“ von seinem B29 Bomber ueber Hiroshima aufriss. Lange hab ich auf die passende Band gewartet. Auf meinem Swans Poster steht dieser Teufel stolz vor seiner Hoellenmaschine. Gedruckt wurde das Poster fuer die Show im Hamburger Kampnagel mit nur drei Sieben, allerdings in silbrig schillernden, teilweise transparenten Farben. Zum Bestellen geht’s hierlang...

Krass fette Hallen fuellen Muse mittlerweile mit ihren verfreakelten Elektro-Gitarren-Soundkonstruktionen. Der unverwechselbare Gesang von Matthew Bellamy und wuchtig arrangierte Gitarrenwaende sind zu deren Markenzeichen geworden. Doch das geschulte Ohr hoert auch ein mathematisch korrekt durchkonstruiertes Gelaender, und kann dann nicht mehr davon lassen. Diese Konstruktion zeigt mein Poster zu den Riesenhallenkonzerten von Hamburg und Muenchen – uebrigens, verglichen mit den Locations wurde das Poster mit nur zwei Sieben in verschwindend geringer Auflage von nur 50 Stueck gedruckt! Zum Shop... 

Als sich vor mittlerweile 11 Monaten unser Sohn beim Erblicken des Lichts der Welt einige Zeit liess, drehte sich im Kreisssaal eine alte Scheibe der Tindersticks in Hot Rotation. Ich weiss nicht mehr genau, warum ich ausgerechnet die Barfliegen Tindersticks  fuer die Geburt aussuchte, auf jeden Fall liebe ich deren hoerbar handgemachte, melancholische Musik. Umso mehr freute ich mich, fuer deren Gig beim 2012er Rolling Stone Weekender ein Gigposter zu drucken! Mein Poster zeigt den traurigsten Moment eines Abends in der Lieblingsbar: den Kehraus. Ein paar Exemplare meines mit zwei Sieben in einer Auflage von 100 Stueck gedruckten Posters gibt’s hier...

 

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Kreativer Leistungsdruck

... stopfte mein eigentlich zur Regenerierung fest eingeplantes Sommerloch, denn eine meiner Lieblingsbands dreht dieses Jahr schon die zweite Runde durch Deutschland: The Black Keys hatten neben den Festivalterminen noch ein paar eigene Konzerte in Europa. Und da es sich mit einem El Camino exzellent Runden auf einer Rennstrecke drehen liesse, ziert ein, naja, "Rennmotiv" mein neues Poster fuer die Show in Hannover. Es wurde mit vier Farben in einer Auflage von 105 Stueck auf sandfarbenen Karton gedruckt. Schnell Schnell, das wird's wohl gar nicht lange geben, zum PitStop gehts hierlang...

Es ist wieder passiert. Wieder habe ich ein Poster fuer eine Show designt, die - nie stattfand. Manchmal loesen sich Bands am Vorabend des Konzertes auf, manchmal stirbt der Drummer oder wieder andere Gigs werden auch scheinbar ohne Gruende einfach abgesagt. Denn puenktlich zum letzten BLINK-182  Konzert der 2012er Europatournee in der Londoner Brixton Academy hat sich der Saenger und Bassist Mark Hoppus mit Bronchitis, Laryngitis und Sinusitis krank gemeldet. Ich haette n paar Rezepte dafuer gehabt, aber danach haette er seinen Bass falschrum gehalten und seine Texte waeren wohl ... anders. Schade fuer die Londoner Fans, die so auch keine Gelegenheit bekamen, eins meiner halben Hasenposter zu erstehen... die Band hatte sich ausdruecklich etwas in der Art wie meine Poster fuer Pearl Jam oder Them Crooked Vultures von mir gewuenscht. Übrigens, alle diese Poster haben ein kleines Geheimnis: Man achte auf das Detail im Auge… Tja, aber wie schon Elvis' Leibarzt immer sagte: Der Rock'n'Roll frisst seine Kinder. Das Poster gibt es in zwei Varianten, einer braun scheinenden Konzert Version und einer petrol scheinenden Douze Version. Beide in einer Auflage von 105 Stück mit 3 Farben auf schweren schwarzen Karton gedruckt. Letztere erhältlich hier im Shop…

Zu Guterletzt noch ein Poster fuer die Dresdner Nachtschwaermer. Zum Thalia Garden Festival hat Sunset Mission eine Kooperation zwischen dem in Berlin und Hong Kong ansässigen Designstudio Koenixkinder und dem Douze Printshop angeregt. Koenixkind Teresa Schebiella designte ein Poster zum Festival, das von mir mit drei Farben im Siebdruck umgesetzt wurde. Ein paar wenige Exemplare gibt es hier

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The red BLINK-182 Variant was printed with 4 screens in a Run of 105 for selling at the Berlin Show and is sold out... The Blue BLINK-182 Poster is also printed in an Run of 105 with 4 Screens, now available at the douze-online-store!

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Senf kommt aus Bautzen.

...und Grunge aus Seattle. Von der Musikindustrie zu Tode gehypet hatte es Grunge nicht immer so leicht wie der gelbe Grillaufstrich aus Sachsen. Viele Amps und Schlagzeuge wurden seit den fruehen 80ern im Namen des „Seattle Sound“ zertreten, hunderte Gitarren buchstaeblich zerhackt und Micros verschluckt – und nicht wenige Anachronisten sind fuer mehr oder weniger immer gegangen...

Als eine Band der ersten Stunde, wenn nicht DIE Grunge Band ueberhaupt, haben Mudhoney die Buehne allerdings nur vergleichsweise kurz zur Fortpflanzung verlassen. Mittlerweile ziehen sie wieder beinahe jährlich eine dreckige Spur der Verwuestung durch die Clubs Europas, wenn auch die Band sehr viel ruhiger geworden ist, haben doch die Fans die Herkunft dieses Genres nicht vergessen. Einen Verweis auf diesen Ort, gepaart mit einer Anspielung auf die Berufsbekleidung der Herren Arm und Turner ist mein neuesMudhoney-Poster  fuer die Show in Rom. Es ist recht zieselig gezeichnet, durch den Kakao gezogen, dann eingefrohren, aufgetaut und schließlich sehr aufwendig mit vier Farben in kleiner Auflage handgedruckt worden: Grunge eben.

Vor ein paar Jahren sind dann auch Soundgarden aus dem Grunge-Nirvana auferstanden und spielen sofort wieder auf der grossen Buehne. Als die Band damals ihre Karriere von Schallgeschwindigkeit auf Null bremste, war von der allgemeinen Gig-Poster-Explosion gerademal das Knistern der Zuendschnur zu hoeren, weshalb der geneigte Fan bisher nur sehr wenig Gelegenheit hatte, gesiebdruckte Kunstposter von C. Cornell und Schergen zu erwerben. Jetzt wendet sich das Blatt! Fuer die Berliner Show in der Zitadelle habe ich eine lediglich mit einem Irezumi bekleidete Sirene gestaltet, die mit ihrem Gitarrenspiel ein paar Asteroiden in ihrer Bahn zum Nachteil von Mutter Erde beeinflusst. Das Poster wurde aufwendig gedruckt mit 5 Farben, auf einem schwarzen Karton. Zur Apokalypse geht’s hierlang ...

Wer hats erfunden? The Stooges warens. Und tatsaechlich haben sich die Musikanten aus Seattle, das ist zumindest bei Mudhoney als bestaetigt zu betrachten, stark von den Protopunkern aus den spaeten 60er Jahren inspirieren lassen. Und da kann man sich gut ausrechnen, wieviele Buehnenjahre The Stooges  nun schon auf dem Buckel haben. Die mussten sich nach diversen Abgaengen (R.I.P : D. Alexander, R. Asheton) immer wieder mit frischem Blut versorgen, um die Buehnenkarriere nicht zum stoppen zu bringen. Iggy Pop zappelt nach wie vor wie ein ausgemergelter Zitteraal ueber die Buehne. Aber durch dessen Adern fliesst ja bekanntlich schon lange kein Blut mehr. Diese Band verdient allergroesste Hochachtung – und ein neues Poster von mir: Iggy mit Highspeed auf dem Weg zum Gig mit den Stooges . Und so schliesst sich der Kreis der drei neuen douze-Poster. Klingt wie abgesprochen, war aber totaler Zufall, oder? Ach: und gute Poster kommen aus Dresden

 

 

 

 

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Als ich vor 12 Jahren mit ein paar Freunden das Siebdrucken von Gigpostern fuer Dresdner Konzerte begann, waren die coolsten Shows immer die in den kleinsten Klubs der Stadt. Einer dieser Klubs war mein direkter Nachbar: Mit 120 Leuten ist das AZ Conni schon etwas mehr als rappelvoll und meistens spielen die Bands dort ihre besten Konzerte: At the Drive InMaseratiWinterbrief uvm. haben sich dort schon anstaendig abgearbeitet...

Die mini Werkstatt neben dem Conni gibts nicht mehr, aber die Grossen holen sich immer noch gern im kleinen Club die Wahrheit: Neulich wollte es wieder einer wissen: Neurosis’Scott Kelly gab einem dankbaren „Fachpublikum“ ein grandioses Paket auf die Ohren. Und das Paket fuer die Augen wurde wie so oft schon im Douze Studio geschnuert  und mit drei Farben auf schwarzem Karton gedruckt. Einige wenige Poster wie immer noch hier im Shop...

Apropos Shop: ab Sonntag dem 13.05.2012 um 9.00 Uhr werden ein paar ausgesuchte Klassiker auf fab.de angeboten. Achtung: Verkauft werden teilweise die letzten Exemplare der limitierten Kunstdrucke... Viel Spass beim Stoebern!  

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