Colored Gigs

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Voll auf die Zwölf...

 
...gibt’s heute von Jonny Two Bags alias Jonny Wickersham, der dann im Nachschlag mit Michael James Ness in dessen Punk-Rock-Kapelle Social Distortion alle heile gebliebenen Ohrknoechelein zu Keksmehl zermalmt. 
 
Social Distortion waren nicht viel mehr, aber auch nicht weniger als eine Initialzündung der neuen, zweiten Epoche amerikanischen Punk-Rocks – gemeinsam in der ersten Reihe, mit The Offspring, Agent Orange und Black Flag – mit denen sie sich auch gern die Buehnentechnik teilten...
 
Mein Social Distortion Poster strotzt vor Kraft. Es wurde im Douze-Studio mit 2 Sieben von Hand in zwei Varianten gesiebdruckt. Ein paar Exemplare gibt’s hier... 
 
Karoshi: damit sind uns die Japaner noch eine Nase voraus: sie haben schon ein Wort fuer den Tod durch Ueberarbeitung. Aber wir haben Antikaroshi! Meine Freunde aus Berlin haben wieder mal einen Abstecher nach Dresden geschafft. Dabei ist deren Arbeit auf der Buehne alles Andere als Antikaroshi...
 
Zusammen mit Dropout Patrol knacken sie Adolf Heneckes neue Norm... (Link zum Shop) Natalia Zimmermann hat endlich wieder den Zeichenstift in die Hand genommen: der Typ auf dem Poster ist vom Tod durch Ueberarbeitung so weit entfernt wie der Nord- vom Südpol... Das Poster fuer das Konzert im Dresdner Ostpol gibt’s hier... 
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Waere ich Barbier...

... haette ich fuer jede Seele, die sich eine Emo-Frisur bei mir foehnen liess, eine Kerbe in den Spiegelrahmen geritzt... und ganz kurz bevor ich das runtergeschliffene Rasiermesser aussortiert haette, wandelte sich die Frisuren-Mode wieder zum Guten...  Und da es eigentlich fast immer die Musik ist, die die Mode in die Frisierstuben bringt, haben Kitty, Daisy and Lewis einen beachtlichen Anteil an dieser Wende. Eine Dose Pomade und der obligatorische Springkamm fuer unterwegs zieren mein Poster fuer das Berliner Konzert

Um ein Publikum heute noch so richtig hinter dem warmen Ofen hervorzulocken, bedarf es schon besonderer Massnahmen... oder Olli Schulz, der seit neuesten "Feelings aus der Asche" zaubert. Das 2015er Tourposter wurde mit 3 Farben in einer Auflage von 200 Stück gedruckt. 

Fuer alle diejenigen, die sich neben Postern auch mal ein Fahrrad an die Wand hängen, habe ich den Missing Link gefunden: der Douze Bike Skull verbindet Siebdruck-Design mit der Velo-Leidenschaft. Mein Artprint ist in 5 verschiedenen Farben zu haben. Die Optik erinnert stark an mexikanische Totenmasken - der Thrill liegt hier wie so oft im Detail...

In Hamburg, Eppendorfer Weg 235, eröffnete Ende Februar der "Only Art Club"   - eine Galerie fuer Zeitgenössische Kunst. Ein besonderer Focus wird hier auch auf den Siebdruck gelenkt. Das Douze Studio ist mit einigen besonderen Postern von Lars P. Krause dort vertreten.

"Spindmädchen", eine Ausstellung mit raren und neuen, exklusiven Lars P. Krause / Douze Postern gibt es zudem noch bis Mitte April in Chicago, Galerie F, 2381 N Milwaukee Ave zu sehen.

Im Mai werden beim Flatstock zum Primavera Festival in Barcelona wieder die neuesten Poster aus dem Douze Studio zu haben sein. Auch die Colored Gigs Ausstellungsreihe geht mit einigen Neuerungen in die naechste Runde. Vorerst nur soviel: es wird spannend!

 

 

 

 

 

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SPINDMÄDCHEN


Exhibition with exclusive Pin-Up Art Prints and rare Gigposters 
by Lars P. Krause 
in Chicago, at Galerie F, 2381 N Milwaukee Ave, Chicago 60647 
Opening: Friday the 6th of March, at 6 to 10 pm
For more Informations follow this Link
 
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Zwölf Monate sind nix ...

... denn schon wieder ist ein Jahr fast rum – jedenfalls ist fuer mich mit der Hamburger Flatstock und der darauffolgenden Colored Gigs Postershows Leipzig und Dresden der dickste Brocken Rock’n’Roll im Jahr vom Tisch. Nun muss das noch verdaut werden, und Anfang November gibt’s noch den leckeren Nachtisch, ne kleine Postershow beim Rolling Stone Weekender 

Der Hamburger Flatstock spendierte ich eine neue, mittlerweile von vielen Sammlern heiss begehrte und natuerlich wieder bis in die Nasenloecher taetowierte Matrosin, die ich erstmals auch in zwei Varianten gedruckt habe. Ein paar Exemplare davon gibt’s noch hier im Shop

Rodger „Buzz“ Osborne, seines Zeichens Frontmann / Gitarrist unter anderem bei namhaften Bands wie den Melvins und Fantomas hat in einem Interview mal gesagt, er hielte nichts von Soloprojekten – die am Ende auf der Buehne wieder genauso klingen wie die abgespeckte Version der ganzen Band... Nun jagte Buzz seine Band im regelmaessigen Rhythmus zum Touren um den Planeten, und wahrscheinlich haben die einfach mal ne Pause noetig – ganz anders aber Osborne, der braucht diese Pause nicht und tourte eben mal alleine als King Buzzo den von der Band ueber Jahre eingetrampelten Pfad entlang. Und er klang ganz und gar nicht wie eine Scheibe Melvins. Mein Poster fuer den Dresdner Gig von King Buzzo gibt’s hier..

Die Musikwelt... so klein. Mit Hut. – Nick Waterhouse produzierte in den letzten drei Jahren ja einiges. Aber mit den Kaliforniern Allah Las hat er sein goldenes Haendchen bewiesen, denn in nur drei Jahren haben die Allah Las einen so steilen Aufstieg hingelegt, dass ihnen Kalifornien schnell zu klein wurde... Ihr Sound schiesst genau in die Luecke zwischen Psychedelic Rock und Surf – und in dieser Schublade war in den letzten Jahren einiges los – aber die Allah Las haben ein geheimnisvolles Gewuerzsaeckchen, wovon sie ihrem Sound immer eine Prise untermischen... naja, und nen sauguten Produzenten.

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Das dritte Poster

sollte eigentlich das letzte werden, jedenfalls hab ich mir das anhand meiner Paul Tibbets Bildersammlung so vorgestellt. Nun ist das dritte Poster fuer die New Yorker Schmerzrocker SWANS gedruckt und meine Reihe soweit fertig, da flattert mir die vierte Anfrage fuer ein SWANS Gigposter auf den Tisch. Auf dem ersten Poster posiert er vor dem Einsatz erwartungsvoll vor dem nach seiner Mutter benannten B52 Bomber „Enola Gay“, auf dem zweiten winkt er - gerade gelandet - zufrieden aus dem Cockpit und auf dem neuesten Poster hat er Hiroshima bereits heimgesucht und stellt sich mit stolzer Brust den Pressefotografen. Nun, einen hab ich noch: im Herbst 2014 kommt mein viertes und damit letztes SWANS Poster.

Derzeit hoeren Nachbarn und Besucher des DOUZE Printshop eher ungewohnte Klaenge aus den Musikboxen meiner Werkstatt, beschaeftigt mich doch seit einiger Zeit eine bis dahin von mir nur stiefmuetterlich wahrgenommene Musikrichtung. Denn dem Neo-Psych-Rock wurde von Bands wie The Black Angels oder The Brian Jonestown Massacre eine neue Saeule gebaut, welche dieser Musik ein so stabiles Fundament gibt, dem keine bunte Spasslawine gefaehrlich werden kann. Mein Poster fuer The Brian Jonestown Massacre verweist auf allerlei Details aus deren Musik bzw. den ziemlich guten Videos – die dem unentschlossenen Plattenkaeufer auf alle Faelle den Finalen Schub geben... Ganz heisser Scheiss!

Die Leute sind verschiedener Meinung darueber, was heute in keinem gut sortierten Haushalt fehlen sollte. Ich bin der Meinung, jeder sollte eine Schuetzende Hand an seiner Wand haben! So schuetzt diese deren Besitzer vor dem boesen Blick – der sicher jeder Schandtat vorausgeht... Meine Hamsa, nach ihrem nah-oestlichen Vorbild gezeichnet, schmueckt das Auge der Fatima. Sie war Grundlage eines Benefiz Posters fuer Dresdner Stolpersteine. Leider wird die Douze Hamsa nur begrenzt vor dem boesen Blick schuetzen koennen, wurde sie doch in sehr limitierter Auflage von pro Farbe nur 24 Stueck mit zwei Sieben gedruckt. Zum Rundumschutz hierlang bitte...  

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Ganz anders als erwartet

faellt das achte Studioalbum von Auerbach und Carney, aka den Black Keys, unter anderem auch durch starke psychedelische Elemente und soulige Passagen auf. Wurden sie von ihrem Label nach den letzten Alben eher als Blues- und LoFi-Rocker durch das Dorf getrieben, betreten die Black Keys mit Turn Blue jetzt Pink Floyd-Land und wohl auch ein neues, heute nur noch selten erreichtes Level. Fuer die exclusive Show im Berliner Postbahnhof wurde von mir ein Poster im Design wie aus den alten Zeiten der ersten gesiebdruckten Gigposter mit psychedelisch wirksamen Formen und Farbkombinationen in zwei Varianten gestaltet und gedruckt: Turn Red or Turn Blue
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  Schwarz und Weiss...... 

sind keine Farben – jedenfalls wird das landlaeufig den Rackern so im Kunstunterricht erzaehlt. Die sitzen dann zweifelnd vor ihren Tuschkaesten und fragen sich, was das wohl in den Toepfen ganz rechts und ganz links sei – wenn es doch keine Farbe ist... Wer diese Heimtuecke ueberstanden, und sein Interesse an Farben nicht verloren hat, wird sich von Farbtheorien und Systemen nichts mehr vormachen lassen. So experimentiere ich gern mit Farben herum und versuche gaengige Theorien ins Wackeln zu bringen. Monochrome haben ein neues Album draussen und bringen auf ihrer Tour durch die Clubs des Landes wieder viele Konzertbesucher zum Wackeln und beweisen einmal mehr ihre POPkulturelle Standfestigkeit. Mein Poster fuer Monochrome ist mit rot, gruen und blau – also den Licht-Farben des additiven Farbmischverfahrens gedruckt und – beweist wohl gar nichts. In Schwarz und Weiss kommt auch mein neues Sonics Poster daher – jedenfalls macht das den Anschein... Die „echten“ Sonics kommen nun langsam in die Jahre. Das ist logisch, wenn man bedenkt, dass die schon in den 60er Jahren einen neuen Sound kreierten, der spaeter in Anlehnung an die von den Protagonisten der neuen, fuer die damaligen Ohren doch sehr verstoerenden Geraeusche, die elterlichen Garagen oft zu Proberaeumen umfunktionierten. Nach diesen Nebengebaeuden wurde der neue Sound dann auch benannt... Mein Sonics-Poster wurde mit vier Sieben und lasierenden Grautoenen in kleiner Auflage von nur 100 Stueck auf naturweissem Karton gedruckt. Hier lang geht es zur Garageneinfahrt...

 

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  Absolutes Insiderwissen... 

...war noetig, um die neuen Poster fuer mir sehr liebe Musikanten zu entwerfen, die sich in diesem nicht nur in meteorologischer Sicht heissen Fruehling die Klinken der Rockclubs des Landes in die Hand gaben. Die Berlin/Dresdner Band DŸSE  – ab wie vielen Beteiligten spricht man eigentlich von einer Band – schicken seit ein paar Wochen die Besucher ihrer Konzerte zur aktuellen Tour „Das Nation“ unverbluemt in den phonetischen Wahnsinn... Das Brett, das die beiden DŸSEr lediglich mit Gitarre und Schlagzeug bewaffnet da aufbohren, zerfaellt schon beim ersten Song zu Saegemehl. Dieser Staub wird, eingelegt in regionalem Bier, zu einem Gemisch, das Kerosin zu Kinderbrause deklassiert. Neulich erhaschte ich einen Blick auf die Maschine, mit der die DŸSEr diesen Saft brauen, und dachte gleich: das sollte die Welt wissen! Auf meinem Poster zur Tour Das Nation koennt Ihr sie sehen: gedruckt mit 3 Sieben auf schwerem schwarzen Karton – und wie gewohnt, ein paar der Poster gibt’s hier: Die Roentgenbrille einer grossen Internetsuchmaschine hat bereits vor ihrer Markteinfuehrung relativ viel Drive verloren, zu viele Leute finden diese Idee schon heute Yesterday...  Aber Yesterday hat sich Nick Waterhouse geradezu auf die Brille geschrieben – und die Leute finden’s so richtig gut. Herr Waterhouse ist Kalifornier und weiss, wovon er singt – und vor allem wie er es tut. Er hat den noetigen Durchblick – mit seiner R’n’R’-Brille vom Modell Holly, Buddy. Und wenn einer Waterhouse heisst, kann die Brille auch was heisser sein... Das Poster ist gedruckt mit 2 Sieben und tatsaechlich zu haben...

DOUZE Poster auf Shows und Ausstellungen:

Noch bis 13. April, „Prints and Tunes“ im Kaskadenkondensator, Burgweg 7, Basel/Schweiz

Ab 28. Mai 2014 bis 31.05.2014 „Flatstock 44 beim Primavera Sounds Festival“ in Barcelona

Alle Ausstellungen, die verpassten, die gerade stattfindenden und die noch kommenden findet ihr hier...

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Eine Postershow jagt die Naechste...

...und irgenwie sieht es so aus, als kaemen wir auch in den naechsten Wochen nicht zur Ruhe. Nach den Graphic Days in Berlin stand auch schon das gigantische SXSW-Festival vor der Tür und waehrend einer Zwischenlandung im heimischen Dresden werden lediglich die Postermappen fuer die naechsten Stationen in Basel und Barcelona gepackt.

Trotz des ganzen geJetSete blieb irgendwie immer noch eine Gelegenheit, neue Poster fuer alte Bekannte, aber auch wieder viele neue Kuenstler zu gestalten und - wie auch sonst - zu siebdrucken. Als letztes Poster verliess ein neuer bauhausesker Print fuer die Schweden Scraps of Tape den Drucktisch. Erneut in absoluter Miniauflage mit vier Sieben von Hand auf naturweissem Karton gedruckt – warten hier noch ein paar wenige Exemplare auf ihr neues Zuhause...

Beim texanischen SXSW-Festival geben sich die Kleinen und Grossen des Business das Mikrofon in die Hand – und einige Agenten sind dort auch auf der Suche nach Posterkuenstlern – weshalb die Postershow „Flatstock“ dort die wohl bestbesuchte der Welt ist. Conny und Susanne vertraten das Douze Studio und brachten interessante neue Kontakte mit. Die naechsten Monate werden es offenbaren... Aber den Knueller schon einmal vorab: DŸSE (siehe Foto, mit den Douze Girls) waren auch in Texas und haben gleich ein Poster bestellt. 

TIP: DOUZE Poster live und in Farbe:  28. Maerz bis 13. April, „Prints and Tunes“ im Kaskadenkondensator, Burgweg 7, Basel/Schweiz

 

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Manchmal staune ich

selber nicht schlecht ueber das Spektrum an musikalischen Richtungen, welches sich mittlerweile im Gig-Poster Kosmos widerspiegelt. Im Januar verliessen gleich zwei Exoten die Douzsche Trockenhorde: Stromae tourte Anfang des Jahres nach reichlich Medienrummel durch Deutschland und ueberraschte Kurzentschlossene mit komplett ausverkauften Hallen... Nun habt Ihr hier noch eine Chance: der 4-farbige Siebdruck zur Tour wurde von Natalia Zimmermann gestaltet und ein paar wenige Exemplare der streng limitierten Auflage gibt es hier...

Scooter touren nach ein paar Konzerten in Deutschland gerade durch Nord- und Osteuropa. Hardcore ist tot, es lebe Hardcore. Ist das Techno? Wird mir diese Welt zwar fuer immer verschlossen bleiben, bei dem Auftrag ein Poster fuer Scooter zu machen, hatte ich aber sofort ein Bild vor Augen... Ebenso in recht ueberschaubarer Auflage gedruckt, gibt’s fuer alle, die sich auch gern nen fetten Fisch an die Wand haengen, hier den besten...

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